Bild: Flickr / Fabio Venni CC BY-SA 2.0

Die deutschen und die britischen Streitkräfte planen eine enge Kooperation. Im Herbst solle eine entsprechende Vereinbarung geschlossen werden, erklärte Rob Rider, der britische Verteidigungsattaché in Berlin.

Von Redaktion

Zu der geplanten Kooperation gehört auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Bundeswehr-Pionieren in Minden, wo eine gemeinsame deutsch-britische Einheit zum Brückenbau installiert werden soll, berichtet das "Westfalen-Blatt". Beide Armeen nutzen bereits die gleichen amphibischen Brücken- und Fährenfahrzeuge vom Typ M3. Es gebe nun Gespräche, in diesem Bereich mehr Geld zu investieren

"Der deutschen Regierung ist sehr daran gelegen, dass wir in Deutschland bleiben", sagte Rider. Erst kürzlich hatten die Briten erklärt, den Truppenübungsplatz Senne bis mindestens zum Jahr 2023 weiter nutzen zu wollen. Die vertiefte militärische Zusammenarbeit könnte auch umfassen, dass britische Soldaten deutsche Boxer-Panzerfahrzeuge einsetzen.

Die britischen Streitkräfte erwägen laut dem Bericht, gleich eine ganze Flotte des 25-Tonnen-Radpanzers zu kaufen. Zudem seien Transporthubschrauber der Briten nach Mali geschickt worden, wo die deutschen Streitkräfte eine Schlüsselrolle in der dortigen UN-Mission spielen. Deutschland erwäge wiederum, Wildcat-Hubschrauber der Royal Navy zu kaufen.

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Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte dem Westfalen-Blatt die Angaben von britischer Seite.  "Eine enge und vertrauensvolle bilaterale Zusammenarbeit ist im deutschen Interesse und das erklärte Ziel der Bundesregierung", sagte ein Sprecher des Ministeriums der Zeitung. Es sei geplant, dass beide Länder schon bald eine Vereinbarung unterzeichnen, "die die Grundlage der künftigen bilateralen sicherheitspolitischen und militärischen Zusammenarbeit beschreibe". Die praktische Ausgestaltung der Kooperation liege dann vor allem bei den Teilstreitkräften.

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3 KOMMENTARE

  1. "Der deutschen Regierung ist sehr daran gelegen. dass wir in Deutschland bleiben".   Der Regierung wohl, aber nicht dem deutschen Volk – möchte ich dazu anmerken.

  2. Was soll eine Kooperation mit den Briten? Sollen wir wieder, wenn der nächste Russlandfeldzug erwartungsgemäß in die Hosen geht, für 70 Jahre erneut die Erbschuld tragen, um uns dann so wichtig ausbeuten zu lassen? Die Briten gehen dann wie immer als große Verdiener am Krieg nach Hause. So wie sie schon in beiden Weltkriegen die großen Verdiener waren. Wie selten doof muss unsere Politik sein. Das kann man nur mit einer Trulla wie Merkel machen.

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