Wir können nicht halb Afrika aufnehmen

Bei der politischen Linken herrscht das Dogma vor, offene Grenzen und eine ungehinderte Migrationsfähigkeit würde die Welt retten. Das ist unsinnig.

Von Michael Steiner

Wissen Sie, wie viele Menschen im Jahr 2050 in Afrika leben werden, wenn sich die aktuellen Prognosen bewahrheiten? Zwei Milliarden. Doppelt so viele wie heute. Und das, obwohl der Kontinent schon jetzt unter einer Misswirtschaft und (in vielen Ländern) einer zu großen Bevölkerungslast leidet. Und: Die Hälfte davon wird unter 18 Jahre alt sein und kaum Chancen für eine lebenswerte Zukunft haben. Oder auf globaler Ebene ausgedrückt: Heute leben 16 Prozent der Weltbevölkerung in Afrika, im Jahr 2050 werden es schon 25 Prozent und im Jahr 2100 wohl sogar 40 Prozent sein.

Für die politische Linke in Europa ist dies ein Grund, die überalternde Bevölkerung des Kontinents quasi mit jungen Afrikanern aufzufüllen. Der egalitären sozialistischen Gleichung zufolge, wonach alle Menschen ohnehin gleich seien, sehen sie darin keinen negativen Impakt auf die europäischen Gesellschaften und Volkswirtschaften. Zudem glauben sie, dass diese Menschen infolge der Rücksendungen an Geld in ihre Heimat dort monetäre Entwicklungshilfe leisten – obwohl das Geld dort faktisch nur in den Konsum fließt, während kaum investiert wird. Doch diese Rechnung geht nicht auf.

Obwohl Europa (trotz anhaltender Zuwanderung) mit einem leichten Bevölkerungsrückgang zu rechnen hat, muss dies für den Kontinent kein Nachteil sein. Wir stehen ohnehin an der Schwelle zu einem Zeitalter, in dem menschliche Arbeitskraft zunehmend obsolet wird und die technologische Entwicklung (samt "künstlicher Intelligenz") die Arbeitsmärkte dramatisch verändert. Das heißt, wir stehen vor umfangreichen Veränderungen, die auch einen großen Wechsel in der Wirtschafts- und Finanzpolitik mit sich bringen müssen. Das jetzige Modell wird so auf Dauer nicht mehr funktionieren. Damit fällt für die Linke übrigens auch ihre "Arbeiterklasse" weg.

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Doch der "alte Kontinent" mit derzeit noch rund 738 Millionen Einwohnern (2050: 708 Millionen, 2100: 647 Millionen) würde Afrika selbst mit der Übernahme von 200 oder gar 300 Millionen Menschen bis 2050, bzw. dem Doppelten bis zum Jahr 2100 faktisch gar nicht entlasten, während auf die Europäer im Gegenzug massive Belastungen zukommen würden: Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wäre dann rund die Hälfte der europäischen Bevölkerung afrikanischen Ursprungs. Und die Folge davon? Afrikanische Verhältnisse auch bei uns. Ist das wirklich wünschenswert?

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8 Kommentare

  1. 2 Mrd. Afrikaner richten ihren Kontinent Afrika doppelt so schnell zu Grunde, wie es heute bereits 1 Mrd. vermag. Daher dürfte im ureigenen Interesse der heute lebenden Afrikaner sein, sich nicht wie die Karnickel zu vermehren – eher sich auf ein gesundes Maß zu reduzieren, um nicht zu sagen, sich zu halbieren.

    Jeder einzelne Hilfs-Dollar, egal aus welcher Quelle, und jeder allimentierte Migrant hält die Afrikaner von dieser wichtigen (Selbst-)Erkenntnis ab !!!

    Darum gilt in jeglicher Hinsicht: FINGER WEG von Afrika! Dann regelt sich alles allein.

    1. An andere Stelle schreibst du, du hälst die Theorie für schlüssig, dass durch die Massenmigration, die ja im wesentlichen aus Afrika und Nah-/Mittelost kommt, unserer Wirtschaft zugute kommt.

      Wenn du jetzt schreibst, "Hände weg von Afrika", heißt es ja, dass die entwickelten Staaten sich vollkommen aus Afrika zurückziehen, absolut nichts mehr dort machen! Auch keine Hilfe zur Selbsthilfe, nichts, null!

      Dies würde aber den Migrantionsdruck noch weiter erhöhen, die Zahlen der Migranten würden unweigerlich steigen. Wenn ich jetzt mal 1 und 1 zusammenzähle, "argumentierst" du hier auf eine sehr gefährliche Art und Weise für eine steigende Massenmigration von Afrika nach Europa!

      Es nicht um Entwicklungshilfe, sondern um Entwicklung in den elementarsten Bereichen, damit diese Länder auf die Beine kommen. Es gibt überhaupt gar keinen einzigen Grund, warum man Afrika als rohstoffstreichsten Kontinent dieser Welt nicht genauso entwickeln kann wie Australien, Kanada oder Russland.

      Die derzeitige Wirtschaftstheorie ist doch ganz einfach: Afrika muß aus geoökonomischen in Armut gehalten werden, als billigster Rohstofflieferant und als das größte Reservoir für die Migrationswaffe die gegen uns gerichtet wird.

      Das derzeit aufgestellte Weltwirtschaftssystem nutzt dieses Gefälle (Entwicklung zu Unterentwicklung) gnadenlos für seine Zwecke aus. Dieses Gefälle wird künstlich am Leben gehalten und nutzt lediglich einigen wenigen.

      1. @Apokalypsis

        Sie haben doch mit Ihrem Kommentar deutlich gemacht, dass Sie bzgl. der Plünderung Afrikas mit mir konform denken. "Hände weg von Afrika!"

        Diese Forderung muss (zunächst) auch den "konventionellen Support" beinhalten, welchen wir fälschlicherweise Entwicklungshilfe nennen. Erstens: damit der Afrikaner aus der gewohnten Alimentierung endlich in einen Handlungszwang gerät. Zweitens: damit der Afrikaner seinen eigenen (für ihn richtigen) Weg finden kann und nicht unser krankes Dogma des immerwährenden kapitalistischen Wachstums übergestülpt bekommt. Andernfalls "exportieren" wir nur die nächste (noch größere) Katastrophe nach Afrika.

        Das soll allerdings nicht heißen, dass wir einem motivierten Afrikaner nicht Rede und Antwort stehen, wenn er danach fragt, wie man technologisch sinnvoll eine Straße baut oder ein Abwasseraufbereitung plant. Und meinetwegen sollen die pfiffigen unter denen auch bei uns studieren und sich einen Trick ablauschen. Aber machen müssen die es selber! Nur dann haben die Afrikaner vor Ort auch was zu tun, können Infrastrukturen nach ihren echten Bedürfnissen erstellen (nicht nach den Bedürfnissen unserer Plünderungsindustrie) und werden eine Wertschätzung gegenüber ihrer eigenen Wertschöpfung entwickeln – was bislang völlig fehlt bei Afrikanern. Übrigens sehe ich diesen Mangel an jeglicher Wertschätzung als einen wesentlichen Grund für Nullkommanull Nachhaltigkeit im Tun und Wirtschaften bei Negroiden.

        Auf Deutsch:
        Eine vom Weltkonzern (oder IWF) fremdfinanzierte Straße vom Hafen in den Regenwald nützt dem Neger nichts! Und davon hat der Neger langfristig auch nichts, außer eine künftige Mondlandschaft, aus welcher er wegen Zerstörung wegziehen muss… die Straße also bestenfalls für seinen Umzug benutzen kann.

         

        Und wegen meiner "kontroversen Theorie", welche ich an anderer Stelle für schlüssig halte:

        JA, ich halte es aus Sicht der vom Hochkapitalismus profitierenden Eliten für schlüssig, dass Einwanderung die persönlichen Renditen kräftig erhöht. Vorallem wenn diese Einwanderung ungebremst, in Massen und auf Pump stattfindet – wenn also andere die Zeche in meine Tasche zahlen müssen – meine Mühe nur darin besteht, mit dem Schubkarren die abgesackte Kohle fortzuschaffen. Entsprechend wird dieses (für die Herrschenden nützliche) Geschäftsmodell uns Melkkühen als "alternativlos" und "bereichernd" deklariert.

        Solange Migranten behördlich ausgestellte Gutscheine für Textil oder Mobilar einlösen, auf Schein ihre mitgebrachten Seuchen beim Arzt kurieren lassen und Anwälte via Prozesskostenhilfe beschäftigen, wird kein H&M, IKEA oder NOVARTIS auf die Bremse treten wollen…

        1. Im Prinzip sind deine Argumente richtig, aber man muß auch bedenken, dass es bereits afrikanische Initiativen und Großprojkete gab, die völlig unabhängig von Entwicklungshilfe waren.

          Gaddafis "Man-Made-River-Project" hätte Libyen und andere afrikanische Länder in fruchtbare Regionen verwandelt. Nicht nur Gaddafi wurde weggebombt, sondern auch die Infrastrukur dieses Projektes angegriffen.

          D.h. es war ja nicht so, dass die Afrikaner keine Selbstinitiative oder erfolgsversprechende Projekte auf die Schiene bringen konnten. Sie wurden eben wieder in die Steinzeit zurückgebombt.

          Der Angriff auf Libyen war einer der größten Fehler der üblichen Verdächtigen. Er hat eine ungeheure Katastrophe für die Afrikaner und die Europäer ausgelöst.

          Rückblickend betrachtet hatte Gaddafi mehr als recht! Die wahren Verrückten waren Sarkozy, Obama, H. Clinton usw. Wenn wir als Deutschland solche "Freunde" haben, brauchen wir uns um unsere Feinde nicht zu kümmern.

          1. Gaddafis "Man-Made-River-Project" ist nur eins von vielen guten Ansätzen – inklusive der Loslösung vom Petro-Dollar. Letzteres hat ihm den Tod gebracht und der Region das Mittelalter, dank einem halbnegroiden Friedensnobelpreisträgers. Welch ein Hohn!

            Aber ich muss relativieren: Die in Nordafrika Lebenden (vor allem Libyer & Marokkaner), also dort was wir Sahelzone nennen, sind in Abstammung und Mentalität Araber. Die sind geschäftstüchtig, recht klug und verhältnismäßig fleißig. Lediglich ihre islamische Religion bremst sie in der Entwicklung deutlich ab. Rückstand (aus unserer Perspektive) etwa 100 Jahre. Viele gute Erfindungen kamen aus dieser Ecke. Vom Zylinderschloss bis zu der Heilkunde – wesentliche Basisbausteine unserer heutigen modernen Medizin. OK, ist alles schon bischen her.

            Diese Nordafrikaner sollten keinesfalls mit Schwarzafrikanern in einen Topf! Das Negervolk ist mehr als 1000 Jahre zurück – in allem! Kognitive Befähigung, Innovationskraft, Ehrgeiz usw. usw. auf Steinzeitniveau. Und das hat nicht das Geringste mit 100 Jahre währender und längst vergangener Kolonialzeit zu tun! Es liegt an den Negern selbst. An deren Genen oder dem Klima, weiß der Geier. Als angebliche "Wiege der Menschheit" hatten die Neger eigentlich am längsten Zeit, aus sich was zu machen.  Packen sie aber nicht.

            Übrigens: Das ganze Gelaber von unserer Schuld am Negerelend ist Humbug. Ja, die EU exportiert Hühnerkarkassen und Elektroschrott nach Afrika – vielleicht seit 10 oder 15 Jahren. Und Ja, es gab paar Dekaden, wo Kautschuk und Tropenholz aus Afrika für fast umsonst abgeholt wurde. Auch paar hunderttausend Sklaven wurden mal weggefangen. Alles richtig.

            Was aber ist mit den 20.000 Jahren davor? Nur konsequenter vorsteinzeitlicher Stillstand – bis heute.

            Und deshalb sind die Neger historisch immer die dummen Diener gewesen. Erst unter den Ägyptern, mal unter den Römern, später unter den Holländern und Engländern, heute unter transnationalen Konzernen ala Exxon, De Beers oder Monsanto.

            Zudem hat (bis heute) auch niemals einer der bösen Negerunterdrücker diese zur ungezügelten Vermehrung animiert, obwohl nichts zu futtern in der Schale ist. Keiner hat die schwarzen Kameraden jemals vom Nachdenken abgehalten, keiner.

            Den obigen Artikel habe ich so verstanden, dass von den hoffnungslos rückständigen (in Europa völlig unbrauchbaren) Schwarzafrikanern die Rede ist, von welchen die größten Gefahren für uns ausgehen.

            Nachtrag: Wer die Gelegenheit hat, sollte mal einen Libyer befragen, was er (bzw. sein Volk) auf die Neger alles so hält… …und auch warum. Dann wird sich schnell die Ernüchterung breit machen, dass in Nordafrika offenbar nur Nazis und Rassisten rumlaufen.

            …dürfen die das überhaupt? Nazi sein ist doch ein Vorrecht der Deutschen! 😉

  2. Schon Scholl Latour – ein Afrika Asien Kenner unter den Publizisten sagte sinngemäß:

    " Wer Kalkutta retten will, die Bürger aufnimmt, wird selbst Kalkutta"

  3. Wenn Sie vor der Wahl zwischen zwei Wachhunden stehen und zu entscheiden haben, von denen einer gleich schlapp macht. Welchem werden sie dann wohl die Sicherheit ihres Anwesens auf ihrem Gelände anvertrauen? In der selben Kategorie auch ein Arbeitgeber.

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