Raketen-Abschuss von einem U-Boot aus. Bild: US Navy, public domain

Einer neuen Umfrage zufolge lehnen die Amerikaner einen Krieg gegen den Iran mehrheitlich ab. Da muss wohl eine False-Flag-Aktion Abhilfe schaffen…

Von Marco Maier

Noch nie stand die Welt einem Krieg zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran so nahe wie heute. Die von neokonservativen Hardlinern und Israel-hörigen Evangelikalen geprägte US-Regierung sucht geradezu händeringend nach Gründen, das asiatische Land kaputtzubomben und die schiitische Kleriker-Führung des Landes zu entmachten, welche erst infolge der Unterstützung der Amerikaner für den despotischen Schah an die Macht kam.

Doch in der US-amerikanischen Bevölkerung findet sich keine Mehrheit für einen solchen Waffengang. Laut einer Umfrage von YouGov/Huffington Post sind nur 23 Prozent der Befragten für einen solchen Krieg, 53 Prozent sind dagegen. Absolut dafür sind demnach nur neun Prozent, absolut dagegen immerhin ganze 37 Prozent. Rund ein Viertel ist sich nicht sicher.

21 Prozent der Befragten sehen im Iran eine sehr ernsthafte Bedrohung, 37 Prozent eine Bedrohung, 18 Prozent eine nicht wirkliche Bedrohung und sechs Prozent gar keine Bedrohung, während sich auch da rund ein Fünftel nicht sicher ist.

Wenn die US-Regierung also einen Krieg gegen den Iran vom Zaun brechen will, muss sie einen triftigen Grund dafür finden (oder selbst inszenieren). Ansonsten hat sie ein innenpolitisches Problem.

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2 KOMMENTARE

  1. ich kann beim besten willen keine bedrohung erkennen von einem land, dass seit über 200 jahren kein anderes land angegriffen hat, im gegensatz zu den usa und nato!

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