Merkel interessiert sich nicht für echte Lösungen

Seehofer wurde ruhiggestellt und die GroKo gerettet. Viele Worte um Nichts und eine faktische Beibehaltung des Status Quo sind das Resultat eines "Asylstreits", bei dem dem Volk nur Beruhigungspillen verabreicht wurden.

Von Michael Steiner

Angela Merkel hat es wieder einmal geschafft. Obwohl alles eigentlich genauso bleibt wie zuvor, mimt CSU-Chef Horst Seehofer den Beruhigten und alle warten auf eine "europäische Lösung", die ohnehin nicht kommen wird. Zumindest nicht im positiven Sinne für die Deutschen. Aber wen interessiert das schon? Hauptsache die GroKo ist gerettet.

Die Bundeskanzlerin hat ja selbst schon mehrfach zugegeben, dass es ihr nicht um tatsächliche Ergebnisse und reale Verbesserungen für die Menschen geht, sondern lediglich darum, dass die Menschen das Gefühl haben, es werde nun besser. Die Bundesrepublik ist eigentlich eine sedierte Republik, in der "Schlafschafe" herangezogen werden, die infolge der nichtssagenden, inhaltsleeren Worte der großen Führerin des Landes dahindämmern wie senile Greise durch den Tag.

Die Bundeskanzlerin wird zum Valium der Nation. Anstatt der Ursache der Probleme auf den Grund zu gehen und diese zu beheben, gibt es eine Wohlfühl-Bundesrepublik, die nüchtern ohnehin nicht zu ertragen wäre. Und dank der Macht- und Postengeilheit der anderen Parteien (wobei vor allem AfD und Linke noch eine Ausnahme bilden) kann das System Merkel weiterhin bestehen, ohne Gefahr zu laufen so schnell zu kollabieren. Auf Prinzipien scheißen und Kohle abgreifen, so gut es geht, scheint das Motto der deutschen Politik zu sein – auch wenn man damit dem Land noch mehr Schaden zufügt.

Doch das Problem ist: Selbst wenn Merkel geht, kommt kaum etwas Besseres nach. Zumindest darf man das von den etablierten Parteien erwarten. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass Politiker wie Spahn, von der Leyen, Nahles, Schulz, Lindner, Roth, Göring-Eckardt usw. eine Trendwende zum Besseren für Deutschland bringen? Wohl kaum.

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