US-Verteidigungsminister James Mattis - Bild: Flickr.com/Jim Mattis CC BY 2.0
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Mattis sagt dem japanischen Verteidigungsminister, dass die Allianz durch Diplomatie "ungeschmälert" bleibt

Von Jason Ditz / Antikrieg

Nachdem Nordkorea Japan in seinen diplomatischen Bemühungen gegenüber seinen Nachbarn und regionalen Mächten eingefroren hat, bringen japanische Regierungsvertreter insbesondere im Militär ihre wachsende Besorgnis über die US-Nordkorea-Diplomatie zum Ausdruck.

Verteidigungsminister James Mattis ist am Freitag in Tokio mit der ausdrücklichen Aufgabe, japanischen Amtsträgern zu versichern, dass der diplomatische Fortschritt mit Nordkorea keine Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Japan hat. Mattis sagte, das Bündnis bleibe fest und " ungeschmälert " trotz der Ruhe, die in der Region herrscht.

Der japanische Außenminister Taro Kono warnte, dass Japan darauf besteht, dass alle Sanktionen gegen Nordkorea aufrecht bleiben, bis nicht nur sein Atomprogramm, sondern auch alle seine ballistischen Raketen vollständig abgeschafft sind. Er sagte Mattis, es müsse "an vielen Dingen gearbeitet werden", bevor Japan ein Abgehen von den Sanktionen akzeptieren würde.

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Der japanische Premierminister Abe Shinzo hat indes Interesse an einem eigenen Gipfel mit Nordkoreas Kim Jong-un bekundet. Nordkorea erklärte jedoch, man sei der Meinung, dass Japan seine militärischen Aufrüstung und seine groß angelegten Kriegsspiele einstellen müsse, um sich zu einem geeigneten diplomatischen Partner zu entwickeln.

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