Libyen: „Wir wollen eure illegalen Migranten nicht“

Der Premierminister der vom Westen anerkannten libyschen Regierung will keinen "Flüchtlingsdeal" mit der EU. Merkel und Seehofer haben zunehmend ein Problem.

Von Michael Steiner

Merkels "Europäische Lösung", die auch die Errichtung von Migrantenlagern in Nordafrika vorsieht, erweist sich erwartungsgemäß als nicht umsetzbare Utopie. Nachdem schon andere nordafrikanische Staaten die Errichtung von Lagern für die irregulären Zuwanderer ablehnten, kommt nun auch eine Absage aus Libyen – dem aktuellen Haupttransitland über die Mittelmeerroute.

Der Premierminister der vom Westen akzeptierten Regierung, Fayiz al-Sarradsch, erteilt den EU-Plänen zur Errichtung von "Ausschiffungszentren" in seinem Land eine Absage. "Wir sind absolut dagegen, dass Europa ganz offiziell bei uns illegale Migranten unterbringen will, die man in der EU nicht haben möchte", sagte Al-Sarradsch der "Bild" auf die Frage, was er von möglichen Ankerzentren in seinem Land halte. "Nein, das wird es bei uns nicht geben."

Al-Sarradsch sagte weiter, dass sein Land auch mit Geld nicht zu beeinflussen sei in dieser Frage. "Wir werden auch keine Deals mit Geld mit der EU machen, um illegale Migranten aufzunehmen. Die EU sollte vielmehr mit den Ländern reden, aus denen die Menschen kommen und dort auch Druck ausüben", so der Libysche Premierminister. Er fragt sich, warum in Europa niemand mehr Migranten aufnehmen wolle, aber man die Libyer darum bitte, "hier weitere hunderttausende aufzunehmen."

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5 Kommentare

  1. Immer mehr Länder(chefs) erkennen den zerstörerischen Kurs von Merkel und der EU. Es handelt sich ja nicht um Flüchtlinge, sondern um herbeigelockte Wirtschaftsmigranten. Durch die von Merkel in Gang gesetzte Volksvermischung werden Kultur, vorwiegend christlicher Glaube, Traditionen und Werte der Gesellschaften zerstört. Es wird Kriminalitäts-, Armuts- und Islamimport betrieben, das nichts anderes als die Gesellschaft und das friedliche Leben kaputt macht.

     

    1. Mein Gott werd doch selbst Kanzler Klugscheussern aber keine Stimme. .Schwarzmalerei und Wichtigtuerei sonst nix!  Wer mahts denn sonst was .Merkel alone klarer Fall .

  2. Reine Taktik!
    Die "posaunte Verweigerungshaltung" treibt den Preis nach oben.

    Wenn Libyen keine "illegalen Migranten" aus ganz Afrika im Land wollte, warum sind dann libysche Strände zum Bersten voll mit willigen Schlauchbootfahrern ?! Wie kommen die zu Fuß ungesehen einmal quer durch Libyen an den Strand? Hm?

    Genau: Die "Durchreisenden" sind zunächst ein direkter gewaltiger Wirtschaftsfaktor und werden zeitversetzt zur Sekundär- & Tertiäreinnahmequelle. Cooles Geschäftsmodell!

  3. Soso….und wir wollen eure kriminellen und unintegrierbaren Afrikaner nicht, behaltet die selber, baut Lager und helft euch selbst. Ihr seit mit all den Rohstoffen der reichste Kontinent, kein Grund wegzulaufen anstatt im eigenem Kontinent arbeite zu gehen. 

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