Soldaten der Syrisch Arabischen Armee. Bild: Free Syrian Press

Der Waffenstillstand hält im "Rebellengebiet" weitgehend an.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Ein Waffenstillstand in der Provinz Daraa im Süden Syriens brach am frühen Samstag zusammen, aber eine Intervention Jordaniens in letzter Sekunde schaffte es, ihn zu retten, und am Samstagabend war er wiederhergestellt und weitgehend intakt. Dies ermöglicht Verhandlungen, um den Streit mit den "Rebellen" in diesem Gebiet beizulegen.

Die Verhandlungen zielen darauf ab, die "Rebellen", die in eine Ecke gedrängt werden und schnell an Boden verlieren, dazu zu bringen, sich den syrischen Streitkräften zu ergeben. Russland versucht, diese Einigung auszuhandeln, während die "Rebellen" darauf beharrten, dass das Angebot "beleidigend" sei.

Einige der "Rebellen" schienen jedoch zu erkennen, dass dies das Beste war, was sie bekommen würden, und stimmten einer Übernahme einiger kleinerer Städte am Freitag zu. Jordaniens Schritt, alle wieder zum Reden zu bringen, ist wahrscheinlich ein Signal, dass die Rebellen eine Abmachung treffen müssen, bevor sie einfach überrannt werden.

Das passt den "Rebellen" natürlich nicht, spiegelt aber die Realität in Syrien wider, wo der Rest des Südens wieder vollständig unter Kontrolle der Regierung ist. Die Offensive läuft im Grunde genommen im Aufräummodus, mit der Hoffnung, dass die ausgehandelten Abmachungen verhindern, dass große, bevölkerte Städte belagert werden müssen.