Degussa-Chefökonom Prof. Polleit: „Die Welt leidet unter FIAT-Geld“

Eine Alternative zur staatlich beherrschten Geldproduktion. „An die Wurzelbehandlung des Geldsystems traut sich keiner ran, aber sie wird kommen", so Professor Polleit.

Über die Probleme des Papiergeldes. Prof. Thorsten Polleit ist Chefökonom der Degussa Goldhandel, Partner der Polleit & Riechert Investment Management LLP, Präsident der deutschen Abteilung des libertären Ludwig von Mises Institute Deutschland und Honorarprofessor an der Universität Bayreuth.

Auch der Euro, die Zusammenschmelzung einiger Fiatwährungen, hat seine Deffekte:

  • Seit 1999 hat der Euro fast 30 Prozent gemessen an den Kosnumgüterpreisen an Kaufkraft verloren
  • Würde man den Euro an der Hauspreisentwicklung messen, dann hätte der Euro 44 Prozent seiner Kaufkraft verloren
  • 1999 betrug der öffentliche Schuldenstand 70,6 Prozent, heute sind es knapp 87 Prozent, deutlich über den Maastrichtkriterien von 60 Prozent.
  • Von 1999 bis 2018 hat die reale Wirtschaftsleistung um 30,5 Prozent zugenommen, die Geldmenge stieg im gleichen Zeitraum auf 168 Prozent.
  • Die Bilanz des Eurobankenapparats wurde durch die EZB-Geldpolitik von 14,7 Billionen auf knapp 31 Billionen Euro aufgebläht. Die Bankenbilanz im Euroraum beträgt mittlerweile 270 Prozent der Wirtschaftsleistung

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2 Kommentare

  1. "Staatlich beherrschte Geldproduktion"? Das habe ich mich auch gefragt. Die (private) Federal Reserve Bank kann damit wohl nicht gemeint sein.

    Staatlich beherrschte Geldproduktion (also Geld von nicht-Rothschild-beherrschten Banken) gab es wohl zuletzt unter Saddam Hussein, Muamar Al-Ghadaffi (und Adolf Hitler) und jetzt gibt es sie wohl noch in Syrien und Iran. "Zufällig" überall dort von außen geschürte Kriege und Chaos. Staatliches Geld drucken – das wollten auch Abraham Lincoln und John F. Kennedy …

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