Montage der neuen Superwaffen. Bild: Russisches Verteidigungsministerium

Das russische Verteidigungsministerium hat Videos veröffentlicht, welche die neuen Superwaffen zeigen, von denen Präsident Putin im März sprach. Die US-Militärs sind höchst besorgt, weil sie diesen nichts entgegenzusetzen haben.

Von Marco Maier

Am Donnerstag, dem gleichen Tag, an dem Putin davor warnte, dass jedes Land, welches die Ukraine oder Georgien in den Einflussbereich der NATO einbeziehen wolle, "an die möglichen Konsequenzen dieser unverantwortlichen Politik denken sollte", weil Russland "auf jegliche aggressive Schritte reagieren würde." Nun hat das russische Verteidigungsministerium zum ersten Mal ein Video veröffentlicht, das die Endmontagelinie der neuen Burevestnik-Atomraketen zeigt.

Das professionell produzierte Material verbreitete sich in einer Reihe von neu veröffentlichten Social-Media-Videos, von denen das russische Verteidigungsministerium sagt, dass sie jene fortschrittlichen Waffen zeigen, die erstmals im März von Präsident Wladimir Putin enthüllt wurden. Im Falle der neuen Burevestnik-Atomraketen schreibt der auf Militärtechnik spezialisierte "Defence Blog", dass diese mindestens 10.000 und möglicherweise sogar fast 20.000 Kilometer weit fliegen könnten.

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Dies führte dazu, dass der Kommandeur des U.S. Northern Command und des North American Aerospace Defense Command (NORAD), General Lori Robinson, nach Putins Ankündigungen wachsende "Bedenken" vor dem Armed Services Committee des Senats äußerte: "Russland priorisierte die Entwicklung von fortschrittlichen Cruise Missiles, die Ziele in Nordamerika von nie dagewesenen Distanzen aus bedrohen." Diese Waffen seien deshalb für die USA so gefährlich, weil sie von solch einer Entfernung aus abgeschossen werden können, die Radarsysteme sie nicht leicht erfassen können und es nur beschränkte Warnungen und Indikatoren dafür gebe, wenn sie erst einmal abgeschossen wurden.

Aber die Burevestnik-Atomrakete ist nicht die einzige moderne Waffe, welche vom russischen Verteidigungsministerium vorgestellt wurde.

Da gibt es nämlich noch die "Kinschal"-Hyperschallrakete:

Dann die Interkontinentalrakete "Sarmat":

Natürlich das Avangard-Hyperschall-Raketensystem:

Die "Poseidon"-Unterwasser-Drohne:

Und natürlich noch ein Kampf-Laser-System:

Russland zeigt den USA damit, dass man auch ohne überdimensionierte Militärbudgets zur Fütterung des Militärisch-Industriellen-Komplexes durchaus konkurrenzfähige und sogar überlegene Militärtechnik entwickeln kann. Da nützen auch zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die NATO-Länder nicht viel, wenn diese in veraltete und schlussendlich relativ nutzlose Waffensysteme investiert werden.

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