Anstatt einfach die Propagandasteuer für ARD, ZDF & Co von jedem Haushalt einzutreiben, wäre es ein Leichtes, ein Pay-TV-Modell wie bei Netflix daraus zu machen.

Von Marco Maier

Die als Rundfunkgebühr verniedlichte Propagandasteuer sorgt immer wieder für Aufregung. Die immerhin rund acht Milliarden Euro für die Staatspropaganda müssen von jedem Haushalt entrichtet werden – sozusagen ein Tribut an jene, welche die Menschen tagtäglich mit ideologisch geprägten "Nachrichten" indoktrinieren, mit seichten Talkshows, idiotischen TV-Soaps, eingedeutschten US-Dokumentationen und irgendwelche Hollywoodschinken einlullen und verdummen wollen.

Dabei wäre es in Sachen Technik kein Problem, die öffentlich-rechtlichen Programme nur noch verschlüsselt zu übertragen und dafür dann eben gegen eine monatliche Gebühr zu entschlüsseln. So wie es Sky (früher Premiere), Netflix, Amazon & Co schon seit langer Zeit machen. Wer weiterhin die Tagesschau, Anne Will, den Tatort, Sturm der Liebe & Co ansehen möchte, muss eben seinen Obolus abtreten. Von den rund 41 Millionen Haushalten werden das wohl immer noch mehr als 20 Millionen sein.

Das sollte doch ausreichen, um die überbezahlten und überprivilegierten Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks weiterhin bestechen… äh… bezahlen zu können. Bei 20 Euro im Monat kämen plus Werbeeinnahmen ja trotzdem immer noch mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr zusammen. Am Hungertuch wird deshalb bei den aufgeblähten öffentlich-rechtlichen Propagandaapparaten mit knapp 20 TV-Kanälen wohl kaum jemand nagen müssen.

Nun ja, das Gute an einem Abo-Modell für das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist: wenn man mit dem Angebot nicht (mehr) zufrieden ist, kündigt man dieses einfach. Das nennt man dann eine Abstimmung mit dem Geldbeutel und vielleicht gibt es dann irgendwann einmal auch mal einen "Klick" in den Gehirnwindungen der Verantwortlichen, wenn plötzlich keine zwangseingetriebenen Milliarden mehr in die Taschen rieseln, weil die Leute die unsägliche Propaganda einfach nur noch leid sind.

 

6 KOMMENTARE

  1. Das Verfassungsgericht, früher einmal die letzte Hoffnung, Hort und Garant für das betrogene und entrechtete Volk, ist heute nur noch zur politischen Konkubine und zum willfähigen Vollstrecker der jeweiligen Machthaber mutiert. Furchtbar, aber auch passend zur Merkels permanenten Rechtsbruch, der nach wie vor juristisch weder geklärt, abgemahnt noch beendet wird. Klagen "der Kleinen" gegen "die Großen" werden zumeist gar nicht erst angenommen, oder einfach mit fadenscheinigen Begründungen abgebügelt. Der eigentliche Sinn und Zweck des Verfassungsgerichts wurde schleichend ad absurdum, geführt in dem die Auswahl der Richter nach politischen Motiven und Ausrichtungen erfolgt (siehe Susanne Baer).  Oderm wie in der GEZ Schande, der Bruder segnet mal eben die Sichtweise seines Bruders ab. Befangenheitsantrag? Abgebügelt! Es ist ein bedauerliches Faktum, dass auf deutschem Boden jetzt schon zum dritten Mal in der jüngeren Geschichte, himmelschreiendes Unrecht einfach für Recht erklärt wird. Es ist alles nur noch abstoßend. Ein Vorteil hat das ganze: Ich denke keinesfalls mehr daran zurück nach Merkeldeutschland zu gehen. Höchstens mal nur kurz zu Besuch, um alte Freunde zu treffen.

  2. Genau das ist die gerechte Lösung für Alle. Man braucht nur verschlüsseln. Wer die Verdummungs-Grütze unbedingt sehen will, soll sich eine Smartcard (und den entsprechenden Empfänger) zulegen und das Kanal-Abo bezahlen. Dabei könnte man noch Extraeinnahmen durch den Receiver-Verkauf erzielen.

    Das Verfassungsgericht urteilt nicht gerecht, es ist von der Politik abhängig und wird unter Druck gesetzt. Alle Richter sind durch ihre politische Abhängigkeit immer befangen. Deshalb ist der Spruch "Im Namen des Volkes" geradezu paradox und der Witz schlechthin. Es müßte heißen "Im Namen der führenden Parteipolitiker", und nicht "des Volkes".

  3. Es sei daran erinnert, daß die „BRD“-Verfassungsgerichts-Bosse regelmäßig auf Propagandaveranstaltungen des „BRD“-Regimes als Teilnehmer derselben begrüßt werden (z.B. am 3. Oktober oder am 27. Januar!). Und in Karlsruhe, welches so dicht an der Grenze zu den Freimaurerrepubliken Frankreich und Schweiz gelegen ist, sind auch noch ganz andere Einflüsse denkbar!

  4. Das Urteil spricht allen Rechtssyytemen Hohn. leipzig hat es mit dem Urteil zur Staatsbürgerschft vorgemacht, Das BuVerfGE macht es nun beim Beitragsservice nach. Ekelerrewgend. Demonstartiin des UN-Staates und der aufgelassenen Demokratie. Ausführliche Kommentierung auf dem Blog what-and-why.info

  5. Glücklicherweise gibt es die öffentlich-rechtlichen Progamme, die eine gewisse Vielfalt mit all ihren Sendern bewahren. Sicher, mir gefällt bei weitem nicht jede Sendung, aber es ist dann doch irgendwie immer was dabei.
    Bei den Beiträgen ist es letztlich egal ob das Geld aus Rundfunkgebühren kommt oder aus Steuergeldern.

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