Bild: Visual Capitalist

Bis zum Jahr 2100 wird die Weltbevölkerung dramatisch wachsen. Was auch kommen wird: Megastädte mit bislang ungesehenen Bevölkerungsmassen.

Von Marco Maier

Schon jetzt gibt es riesige Ballungsgebiete mit 20, 30 Millionen Menschen. Doch im Jahr 2100 werden neue Mega-Cities mit mehr als fünfzig Millionen Menschen entstehen. Die zwanzig größten dieser Mega-Cities mit mehr als 25 Millionen Einwohnern wird es dann in Afrika und Asien geben – dreizehn davon auf dem "schwarzen Kontinent". Zumindest dann, wenn die bisherigen Entwicklungen anhalten und die Prognosen (ohne einen neuen Weltkrieg) auch eintreffen.

Die Prognosen die vom Global Cities Institute erstellt wurden (dort sind es insgesamt 101 Städte) wurden, haben es in sich. Im nachfolgenden Video wurden die Top-20-Mega-Cities für das Jahr 2100 zusammengefasst:

Die drei bevölkerungsreichsten Städte der Welt werden übrigens auch in Afrika liegen. Und zwar von der größten Stadt Nigerias, Lagos, mit geschätzten 88 Millionen Einwohnern (heute geschätzt irgendetwas zwischen 11 und 21 Millionen), über die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa mit bis dahin 83 Millionen Einwohnern hin zur tansanischen Stadt Dar Es Salaam, die von derzeit 4,4 auf bis dahin 74 Millionen Einwohner wachsen soll. Heute in etwa so unvorstellbar wie vor ein paar hundert Jahren eine Stadt wie heute London, Tokyo oder Mexiko Stadt.

3 KOMMENTARE

  1. Diese Mega-Cities in Afrika wird es nur geben, wenn die Städteplaner ausreichend viele Western-Union-Stations (mindestens alle 300 Meter) zuerst errichten, damit die zig Millionen Einwohner regelmäßig Geld ziehen können von den Verwandten aus Europa. Man siedelt sich 2100 quasi in der Nähe eines Automaten an und so entstehen dann Mega-Cities… in denen ohne Moos nix los wäre.

    Hoffentlich sind bis dahin die deutschen Sozialkassen nicht bankrott! Im Jahr 2017 wurden 22 Milliarden Euro in Kleinbeträgen von Europa nach Afrika via Western Union transferiert. Man darf getrost davon ausgehen, dass von dieser Summe 99% nicht aus sozialversicherungspflichtiger Erwerbsarbeit stammten, sondern Geschenke aus Sozialkassen waren. Durchschnittlich hätte auch jeder Europäer (vom Säugling bis zum Greis) einfach 44,- € nach Afrika direkt überweisen können… unter der Bedingung, dass die negroiden Glücksritter sich den Umweg zu uns ersparen und lieber daheim am Aufbau ihrer Mega-Cities arbeiten. Sonst werden die nämlich nicht fertig bis 2100!

    Herr Maier, was auch immer Ihre Quelle mit der Prognose für Fantasien verknüpft, wie man sich benannte Städte der Zukunft in Afrika wohl vorstellen darf? Der Europäer kann sich zu seinem Schutz bis dahin nur wünschen, dass Afrika regelmäßig von durchgreifenden Seuchen heimgesucht wird, wenn er solche Prognosen nicht vollalimentieren wollte. Denn es ist davon auszugehen, dass Afrika sich in den kommenden 80 Jahren technologisch und gesellschaftlich genauso "schnell" fortentwickelt, wie die vergangenen 80 Jahre.

    Gott behüte den Planeten vor 25% (und mehr) Anteil Afrikaner an der Weltbevölkerung! Sonst bleibt nur die Hoffnung, dass bis dahin der Mond oder Mars besiedelbar ist.

     

    • Nun ja, vor gar nicht einmal so langer Zeit waren Städte mit einer Million Einwohner undenkbar, später dann als die ersten Agglomerationen mit zehn Millionen Menschen und mehr aufkamen, wunderten sich auch viele Leute, wie das geht.

      Ich denke allerdings auch, dass es zu großen Problemen kommen wird. Metro Manila zum Beispiel erstickt schon jetzt im Verkehrsinfarkt – wie soll das dann noch weitergehen? Ohne entsprechend ausgefeilte Verkehrsplanung (inkl. öffentlichem Verkehr) wird das kaum machbar sein. Vor allem denke ich mir, es könnte dann sogar deutlich schwieriger werden, von einer Seite der Stadt auf die andere zu gelangen als irgendwo draußen im ländlichen Gebiet dann die fünffach lange Strecke zu fahren…

      • Wer sollte in Afrika derart notwendige Infrastruktur (Be- & Entwässerung, Müllentsorgung, Verkehr ect.) ausklügeln? Errichten? Finanzieren? Erhalten? 

        Von den Negroiden ist das eher nicht zu erwarten.
        Sollte Ihre genannte Prognose eintreffen, werden Mega-Cities in Afrika zum fremdbetriebenen Zoo.

         

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