Syrische Flüchtlinge kommen im Stockholmer Hauptbahnhof via Dänemark an. Bild: Wikimedia / Frankie Fouganthin CC BY-SA 4.0 International
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Indem jedes erdenkliche Kulturexperiment unter der Sonne durchführt wird, vollzieht Schweden den nationalen Suizid. Implantierte Mikrochips, Transgenderismus an den Vorschulen und eine äußerst liberale Migrationspolitik gehören dazu.

Von Michael Steiner

Fest im Glauben, sie seien Vertreter der "moralischen Supermacht" der Welt, setzen die Schweden ihren gefährlichen Flirt mit jedem neuen kulturellen Experiment unter der Sonne fort. Ist das wirklich "progressive" Politik, oder ist es der Weg zum nationalen Ruin? In Schweden scheint alles möglich zu sein, außer Dissens; Dissens von der allgegenwärtigen sozialen Botschaft, die ihren Bürgern sagt, dass sie tolerant gegenüber jeder neuen kulturellen Mode sein müssen – von Mikrochips unter der Haut bis hin zu Vierjährigen, die im Vorschulalter mit dem neuen Konzept des Transgenderismus indoktriniert werden.

Tausenden von Schweden wurden bereits winzige Mikrochips implantiert, die normalerweise in die linke Hand eingesetzt werden, so dass sie nicht mehr länger nach ihren Kreditkarten, Ausweisen und Schlüsseln suchen müssen. Viele ihrer persönlichen Informationen sind auf dem Chip gespeichert, der etwa so groß ist wie ein Reiskorn. Erstaunlicherweise scheint diese Möglichkeit trotz des Potenzials der Regierung, der Konzerne oder anderer mächtiger Einheiten, sich in diese Geräte hineinzuhacken, nie in den schwedischen Diskurs einzutreten. Die Schweden sind sehr aktiv im Mikrochip-Bereich, haben kaum Diskussionen über Probleme bei der Verwendung in einem Land, das an neuen Technologien interessiert ist und wo das Teilen persönlicher Informationen als Zeichen einer transparenten Gesellschaft gilt", stellt die AFP fest.

Obwohl die Datenmenge, die jeder Chip aufnehmen kann, derzeit begrenzt ist, beginnen die meisten Technologien mit bescheidenen Ursprüngen, bevor sie schließlich einen gewaltigen Einfluss auf ihre menschlichen "Herren" ausüben. Das mobile Telefon ist ein gutes Beispiel. Beginnend als eine bequeme Methode der mobilen Kommunikation, hat das "Smartphone" nun buchstäblich den sozialen und kulturellen Bereich erobert. Der nächste Schritt könnte der Bereich sein, in dem, wie vom ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt vorhergesagt, das "Internet verschwindet". "Es wird so viele IP-Adressen geben … so viele Geräte, Sensoren, Dinge, die du trägst, Dinge, mit denen du interagierst, dass du es nicht einmal spürst", sagte er vor einem Publikum auf dem Weltwirtschaftsforum 2015 in Davos.

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Schweden, dem es gelungen ist, einen großen Krieg so lange zu vermeiden, dass es sich unbesiegbar fühlt, hat sich freiwillig bereit erklärt, als Versuchskaninchen für die neue Technologie zu dienen, von der viele glauben, dass sie die totale Versklavung des Systems herbeiführen wird. Schwedens kulturelles Experimentieren endet nicht mit dem Mikrochip. Im Bereich des menschlichen Verhaltens und der Sexualität bricht es auch althergebrachte Barrieren mit seiner Bereitschaft, die Transgender-Bewegung zu umarmen.

In jedem Fall, solange diese neue sexuelle Identifikation (es werden heute über 60 verschiedene Geschlechtertypen genannt) auf den Bereich der Erwachsenenwelt beschränkt blieb und die Rechte anderer nicht verletzte, konnte das Phänomen meist als harmlos berücksichtigt werden. Aber wie bei jeder neuen kulturellen Neugier, hat Schweden den Transgenderismus bis an die äußersten Grenzen geführt, bis man es toleriert, dass selbst Vorschulkinder als "geschlechtsneutral" bezeichnet werden. In dieser bizarren Welt sprechen sich die Schweden seit dem Jahr 2015 mit dem genderneutralen Fürwort "hen" an.

Und ein Ende dieser Experimente ist nicht abzusehen, wie auch die weiterhin anhaltende liberale Migrationspolitik zeigt – ebenfalls ein Kulturexperiment, welches bereits massive gesellschaftliche Probleme verursacht, die man allerdings in den Führungsebenen des Königreichs nicht sehen will und diese geflissentlich ignoriert. So wie sich Kleinkinder verhalten: Wenn man die Hände vor die Augen hält ist das Problem für sie nicht mehr da.

Während schwedische Schulen heute geschlechtsneutrale Vorbilder für ihre Kinder fördern, machen sehr männliche Migrantenbanden einige Teile Schwedens praktisch für die allgemeine Bevölkerung tabu. Rettungssanitäter und Feuerwehrleute benötigen immer wieder Polizeieskorten, bevor sie "gefährdete Gebiete" betreten, insbesondere in einigen Stadtteilen von Malmö, der drittgrößten Stadt Schwedens.

The Spectator berichtete: "Die Bandenkriege sind eine ständige Erinnerung an Schwedens gescheiterte Migrations- und Integrationspolitik. Dies ist ein Problem für die Regierung (und sogar die Opposition) in einem Land, das stolz darauf ist, eine "humanitäre Supermacht" zu sein." Ein moralischer Anspruch, der spätestens dann verloren sein wird, wenn die Iraker, Eritreer und so weiter die Mehrheit im Land stellen und es zum ersten Kalifat im nördlichen Europa umgebaut haben.

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