Kilauea: Luftaufnahmen zeigen massiven Krater-Kollaps

Der Vulkan Mount Kilauea auf Hawaii vernichtet weiterhin Straßen und Häuser. Neue Luftaufnahmen zeigen, wie der Krater kollabiert und sich die Lava großflächig verteilt.

Von Marco Maier

Die Zahl der Häuser, die vom Kilauea auf Hawaii zerstört wurden, ist von 87 auf 117 angestiegen. In Kapoho wurden schätzungsweise 20-40 Häuser zerstört, während an der Ostspitze der Insel etwa ein Dutzend Menschen festsaßen, nachdem ihnen die schnell fließende Lava nach Aussagen von Sprecherin Janet Snyder den Zugang zur ländlichen Gemeinde abgeschnitten hatte. Kapoho wurde 1960 durch einen ähnlichen Kilauea-Ausbruch zerstört.

Die von der Lava eingeschlossenen Bewohner ignorierten mehrere Tage die Warnungen der Behörden. Viele haben sich geweigert, ihre Häuser zu verlassen. Bis jetzt wurden 18 Personen verhaftet, weil sie versucht hatten, an verbotenen Gebieten vorbeizuschleichen, um einen Blick auf die lodernde Lava zu werfen (oder Häuser zu plündern).

"Fox News" berichtet:

Das Hawaii Volcano Observatory berichtete, dass Fissur 8 weiterhin "eine große kanalisierte Strömung" entlang des Highway 132 füttere. Fissur 8 ist weiterhin die aktivste, mit Lavafontänen, die bis zu 220 Fuß in die Höhe schießen.

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Beamte sagten am Montag, dass die vulkanischen Gasemissionen in der Nähe des Kilauea-Gipfels immer noch hoch bleiben.

Janet Babb, Geologin beim US Geological Survey, sagte gegenüber Fox News: "Ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns denkt, dass dies ein Ende hat."

Aufnahmen via Drohnen aus der Luft zeigen, wie der Krater des Vulkans kollabierte:

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Man kann erwarten, dass der Mount Kilauea noch länger nicht zur Ruhe kommt und noch größere Gebiete von seiner Lava verschlungen werden.

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