Der große Geysir beim Yellowstone-Nationalpark.

Die Zeichen stehen beim Supervulkan im Yellowstone-Nationalpark auf Explosion. Doch offizielle Stellen versuchen zu verharmlosen – um eine Massenpanik zu verhindern?

Von Marco Maier

Wissen das United States Geological Survey (USGS) und die NASA mehr, als sie den Leuten mitteilen, wenn es um den Supervulkan im Yellowstone-Nationalpark im Nordwesten der Vereinigten Staaten von Amerika geht? Immerhin ist der größte aktive Geysir der Welt seit einigen Monaten "hyperaktiv", auch wurden deutlich mehr Erdbeben in bestimmten Regionen registriert.

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Darüber hinaus weisen die Sensormesswerte der Seismographen der University of Utah auf eine Zunahme der Aktivität hin, die den Kennern als Warnsignal dienen könnte.

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Doch gleichzeitig arbeitet die NASA an einem Plan, um die Magmakammer des Supervulkans anzubohren und dort Wasser einzuleiten, welches einen Kühleffekt haben soll. Allerdings birgt dies auch die Gefahr, so erst recht eine gewaltige vulkanische Explosion hervorzurufen und damit für einen "nuklearen Winter" auf der Nordhalbkugel zu sorgen. Allerdings würde die NASA nicht an solch einem Plan arbeiten, wenn keine drohende Gefahr einer solchen natürlichen Erupton bestünde.

Darüber hinaus ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die US-Regierung Verträge mit anderen Ländern abgeschlossen hat, um vertriebene amerikanische Bürger aufzunehmen, falls der Supervulkan beim Yellowstone-Nationalpark ausbrechen sollte und die Verträge nur für weitere fünf Jahre oder weniger offen sind. Deutet das darauf hin, dass die US-Behörden mehr wissen als sie den Bürgern glauben machen wollen?

Man sollte nicht vergessen, dass der Yellowstone-Supervulkan Teil des Pazifischen Feuerrings ist, der in der letzten Zeit wieder sehr aktiv war und voller aktiver Vulkane ist, sowie für die heftigsten Erdbeben der uns bekannten Menschheitsgeschichte verantwortlich zeichnet. Da fragt man sich schon: Wann kommt die nächste Mega-Katastrophe?