Syrien: US-Koalition attackiert erneut Regierungstruppen

Offenbar hat die US-Koalition erneut völkerrechtswidrig Ziele in Syrien attackiert. Allerdings seien diese Angriffe wenig effektiv gewesen.

Von Redaktion

Die Luftwaffe der von den USA geführten Koalition soll erneut die syrischen Regierungstruppen angegriffen haben. Wie die syrische amtliche Nachrichtenagentur SANA meldet, wurden Stellungen der Regierungsarme in der Provinz Deir ez-Zor angegriffen. Dabei seien jedoch nur Sachschäden zu vermelden gewesen.

"Mehrere unserer Positionen zwischen Abu Kamal und Hmeima sind von Flugzeugen der internationalen Koalition angegriffen worden. Das geschah in einem Augenblick der Konzentration von Terroristen des IS", zitiert die Agentur einen nicht näher bezeichneten Militärsprecher. Das Pentagon hat die Angriffe vorerst nicht bestätigt. "Wir haben darüber keine Informationen", sagte ein Vertreter des amerikanischen Verteidigungsministeriums.

Zuvor hatte die libanesischen Bewegung Hisbollah behauptet, dass Flugzeuge der Koalition Schläge gegen zwei Stellungen der syrischen Armee in der Wüste im Raum der Erdölstation T-2 geführt hätten.

Erst kürzlich beschwerten sich die Israelis, dass sich die syrische Armee gegen völkerrechtswidrige Luftangriffe mit Raketenbeschuss auf deren Kampfjets verteidigte, welche gegen angebliche iranische Stellungen in Syrien Angriffe flogen. Den Syrern ist es laut israelischer Auslegung nämlich nicht erlaubt, den eigenen Luftraum vor feindlichen Eindringlingen zu schützen. Indessen behauptete Jerusalem, dass die iranischen Kräfte dort 32 Raketen auf die Golanhöhen abgefeuert hätten.

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