Politiker, lügt uns nicht ständig an!

Die Spitzenpolitiker glauben, die Bevölkerung ständig hinters Licht führen zu müssen, wenn es um ihre Ziele geht. Denn diese sind nicht hehrer Natur.

Von Michael Steiner

Wie mehrere Berichte der letzten Jahre zeigten, haben selbst viele Bundestagsabgeordnete keinen Plan davon worüber sie abstimmen. Ob nun damals bei der "Euro-Krise" oder kürzlich erst in Sachen Syrien – man vertraut auch da gerne den Ministern und deren Erklärungen. Genauso geht es der breiten Bevölkerung. Aber: Allesamt werden sie immer wieder von der politischen Führung belogen – sowohl die Politikerkollegen als auch die Bevölkerung. Und die Mainstreampresse macht hierbei auch noch fleißig mit. Denn kaum jemand hinterfragt die Motivation bzw. die Intention der verantwortlichen Politiker.

So ist es beispielsweise jedem halbwegs an der Materie Interessierten klar, dass die Politik sukzessive an der Verwirklichung der "Vereinigten Staaten von Europa" arbeitet, die dann schlussendlich mit der NAFTA (also Kanada, den USA und Mexiko) zu einem transatlantischen Superstaat zusammengeführt werden soll. Auch Russland ist (siehe dem "Paneuropa"-Plan Coudenhove-Kalergis, mit einem Staat von Wladiwostok bis San Francisco) hierbei in die Planungen miteingeschlossen, weshalb man unbedingt dort einen Systemwechsel initiieren will.
Doch die großen Pläne werden den Menschen verschwiegen. Stattdessen übt man sich in einer Politik der kleinen Schritte, von denen man glaubt, sie den Menschen einfacher verklickern zu können – Stück für Stück, bis es irgendwann kein Zurück mehr gibt.

Nicht nur das: Man lügt den Menschen sogar noch ins Gesicht. Immer und immer wieder. "Nein, wir wollen keine Vereinigten Staaten von Europa", oder "Nein, wir wollen keinen Bevölkerungsaustausch", und so weiter und so fort. Doch ihre Taten sprechen gegen ihre Worte. Warum? Weil sie der eigenen Bevölkerung nicht vertrauen. Zurecht. Denn, wer will schon in einem solchen von Finanzoligarchen und Konzernen regierten Superstaat leben? Ein Superstaat, der auch Polizei- und Überwachungsstaat ist und in dem die Bevölkerung lediglich als "Humanressourcen" (neudeutsch für "Menschenmaterial") betrachtet wird.

Mehr Ehrlichkeit und Transparenz würde der Politik nicht schaden. Auch wenn dies hieße, dass die etablierten Politiker und Parteien dann wohl recht schnell von der Politbühne verschwänden und es massive Verschiebungen in der Politlandschaft gäbe. Doch wäre dies schlecht? Nicht wirklich. Der Beruf des Politikers hätte dann nämlich nicht mehr den Ruf des Berufslügners inne und wäre so auch für jene Menschen interessant, die genau deshalb die Finger davon lassen, obwohl sie dafür geeignet wären.

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