Wie das russische Außenministerium mitteilte, will Chefdiplomat Sergej Lawrow morgen nach Nordkorea fliegen.

Von Marco Maier

Gerade in diesen Zeiten, in denen vor allem Washington auf eine harte Linie gegen Pjöngjang setzt, gilt in Moskau die Devise "Diplomatie zuerst". Anstelle von Drohungen und Ultimaten sollen Perspektiven und freundliche Worte die Führung übernehmen.

Lawrow soll mit seinem nordkoreanischen Amtskollegen Ri Yong-ho die bilateralen Beziehungen sowie die Lage um die koreanische Halbinsel besprechen, so das Portal "Sputnik News". Dabei hofft man in Moskau offenbar darauf, dass die traditionell guten Beziehungen zu Pjöngjang bei der Lösung des Konflikts hilfreich sein können.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche seine Hoffnung auf die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Washington und Pjöngjang geäußert. Er warnte die USA zudem davor, eine harte Position gegenüber Nordkorea einzunehmen. Denn Moskau ist an einer Eskalation des Koreakonflikts absolut nicht interessiert und hofft darauf, dass es zu einer friedlichen Lösung kommen wird.

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