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Mesic, Tudjman, Izetbegovic, Karadzic – sie alle nahmen Geld von der CIA

Als er gebeten wurde, einige der Politiker zu nennen, die Geld von der CIA nahmen, sagte Baer, ​​dass dies heikel sei… Aber er nannte Stipe Mesic, Franjo Tudjman, Alija Izetbegović, viele Berater der jugoslawischen Regierung und einige serbische Generäle, Journalisten und Militäreinheiten. Er sagte, dass Radovan Karadzic auch für eine Weile bezahlt wurde, aber als er realisierte, dass er in Bosnien wegen Kriegsverbrechen geopfert und angeklagt werden würde, hörte er auf, Gelder anzunehmen.

Es gab mehrere Bestandteile des Plans, und Mord war ein Schlüsselelement im westlichen Arsenal. General Wesley Clark hatte schon 1999 Pläne für eine NATO-Invasion in Montenegro ausgearbeitet

Am 8. Juli 1999 enthüllten US-amerikanische und britische Beamte, dass Kommandoteams ausgebildet wurden zur Gefangennahme angeblicher Kriegsverbrecher und des jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic. Als Ermutigung für Söldner kündigte das US-Außenministerium eine Prämie von 5 Millionen US-Dollar für Präsident Milosevic an.  Mehrere jugoslawische Regierungsbeamte und prominente Persönlichkeiten, darunter der Verteidigungsminister Pavle Bulatovic, wurden erschossen. Die meisten dieser Verbrechen blieben ungelöst, da die Attentäter entkommen konnten.

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Kopfgeld für Milosevic, Bomben auf sein Haus und vom Militär finanzierte Maulwürfe in der Regierung

Während NATO-Bomben auf Jugoslawien fielen, unterzeichnete Bill Clinton ein geheimes Papier, das die CIA anwies, die jugoslawische Regierung zu stürzen. Der Plan sah vor, dass die CIA Oppositionsgruppen die Rekrutierung von Maulwürfen in der jugoslawischen Regierung und im Militär heimlich finanziert. Die Bemühungen, Maulwürfe in Polizei und Armee zu rekrutieren, brachten schließlich zwei Jahre später Früchte, als abtrünnige Polizisten den Angriff des Mobs auf das Bundesparlament unterstützten.

Während des NATO-Krieges gegen Jugoslawien traf am 22. April 1999 eine Rakete das Haus von Präsident Milosevic. Zum Glück hielten er und seine Frau sich an diesem Abend woanders auf. Pentagon-Sprecher Ken Bacon gab schnell bekannt, dass "wir nicht auf Präsident Milosevic zielen." Was sonst sollte  eine Rakete bezwecken, die um 3:10 Uhr in Milosevics Schlafzimmer einschlug? Im November 1999 wurden Mitglieder eines Mordkommandos mit dem Codenamen "Spider" in Jugoslawien festgenommen. Laut Minister Goran Matic steckte der französische Geheimdienst dahinter".

Österreichische Heckenschützen in Zivil stehen im Sold der Franzosen

Ein entfernter Bekannter, Offizier der österreichischen Spezialeinheit „Jagdkommando“, verdingte sich eineinhalb Jahre lang in Jugoslawien als Söldner. Er versah seinen Dienst in Zivil als Heckenschütze, seine Zielpersonen waren Militärs, den Sold bekam er von den Franzosen. Er ist inzwischen untergetaucht. Viele seiner Kollegen kamen nicht mehr zurück. Alle Unterlagen des Bundesheeres und die gesamte Befehlslage zum damaligen Operationsfall "Jugoslawien" wurden vernichtet. Der Spiegel schrieb im Juni 2000 unter dem Titel „Konjunktur für Auftragskiller“ ebenfalls über dubiose Morde in Jugoslawien.

Der Staat Jugoslawien stand dem geostrategischen Entwurf der USA im Wege

In seinem Buch „Secrets of the White House“ schreibt der ehemalige CIA-Agent Robert Bär über den Vielvölkerstaat: „Der Staat Jugoslawien stand dem  geostrategischen Entwurf der USA im Wege. Immerhin war es ein Staat mit einigem Gewicht und einigem Prestige, mit Bodenschätzen sowie mit einer der stärksten Armeen Europas.“ Was die USA wirklich wollten, war eigentlich ganz Jugoslawien, nicht nur ein weiteres Stück. Und eine Militärbasis auf dem Balkan.

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Auch die Wahlen nach Kriegsende wurden massiv beeinflusst, durch die EU und die „Nationale Stiftung für Demokratie“ des Börsenspekulanten George Soros

US-Außenministerin Madeleine Albright forderte Straßendemonstrationen, um die Regierung zu stürzen, sollte das Wahlergebnis nicht befriedigend ausfallen. In der Woche vor der Wahl veröffentlichte die Europäische Union eine "Botschaft an das serbische Volk", in der sie bekannt gab, dass ein Sieg des Oppositionskandidaten Vojislav Kostunica zur Aufhebung der Sanktionen führen würde. "Selbst wenn Milosevic durch demokratische Abstimmung zurückkommen sollte", sagte ein EU-Beamter, würden die Sanktionen bleiben. Zwei Organisationen unter der Schirmherrschaft des „National Endowment for Democracy“ – eine der Lieblingsstiftungen von George Soros, welche vor allem vom US-Außenministerium finanziert wird – des National Democratic Institute und des International Republican Institute stellten 4 Millionen Dollar für eine Tür-zu-Tür-Kampagne und Wahlprogramme zur Verfügung.

In einer seiner ersten Amtshandlungen trat der nach Kriegsende gewählte Präsident des Bündnisses DOS Kostunica dem Balkan-Stabilitätspakt bei. Sein Privatisierungsminister, Aleksandar Vlahovic, kündigte einen Plan für die Privatisierung von 7.000 Firmen an. Da war sicher für George Soros auch einiges dabei.

Die USA waren nicht der Retter sondern der Zerstörer des Vielvölkerstaates

Die offizielle Geschichtsschreibung und die öffentliche Meinung sieht in den USA immer noch den Retter, welcher den grausamen Krieg der Balkanvölker beendet hat, obwohl deren Geheimdienst maßgeblich auch an dessen Ausbruch beteiligt war. Robert Baers Botschaft an die Menschen im ehemaligen Jugoslawien ist, dass sie ihre jüngste Vergangenheit vergessen sollten, weil sie inszeniert und gefälscht wurde. Sie sollten aufhören, einander zu hassen und gemeinsam zeigen, dass sie genau wissen, wer für ihr Schicksal verantwortlich ist.

Die USA haben viele Kriege ohne Kriegserklärung, aber dafür unter falschen Anschuldigungen gegen Diktatoren wie Gaddafi in Libyen und Assad in Syrien begonnen. Oder mit plumpen Lügen wie den Massenvernichtungswaffen des Irak und der Brutkastenlüge im Golfkrieg. Kein einziger dieser Kriege konnte gewonnen werden. Sie alle hinterließen zerbombte Länder und geschundene Völker.

(Anmerkung: Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist geöffnet.)

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