Für Afrikaner gibt es in Deutschland mehrheitlich kein Asyl. Trotzdem bleiben 96 Prozent der abgelehnten Asylbewerber da. Da läuft gewaltig was falsch.

Von Michael Steiner

Das deutsche Rechtssystem ist komplett im Eimer. Während man jede noch so kleine Verwaltungsübertretung bestraft und ganze Spitzel- und Neo-Stasi-Maßnahmen ergreift, um unliebsame Meinungen im Internet auszumerzen, gelten Recht und Gesetz offenbar nicht, wenn man als Afrikaner in Deutschland um Asly ansucht und zurecht abgewiesen wird.

Statistiken des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge  zeigen laut der "Welt" nämlich, dass die Behörde im Jahr 2017 über insgesamt 129.251 Asylanträge von Afrikanern entschied. Das Ergebnis: 86.913 davon wurden negativ beschieden – das sind 67,2 Prozent oder mehr als zwei Drittel aller gestellten Anträge. Doch nun kommt der Hammer:

Demgegenüber gab es laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat in alle 55 afrikanischen Staaten (also auch inklusive Nordafrika) zusammengenommen 2017 nur 3.270 Abschiebungen oder freiwillige Ausreisen infolge einer Ausreiseaufforderung. Dies entspricht einem Anteil von 3,8 Prozent. Anders ausgedrückt: Von 25 abgewiesenen Afrikanern kehrt nur einer tatsächlich zurück.

Da fragt man sich schon, was mit dem deutschen System nicht stimmt. Es obliegt infolge von Gesetzen dem Staat, wer als Ausländer ein Aufenthaltsrecht bekommt und wer nicht. Das ist in jedem Land der Welt so und völlig normal. Doch während man in den meisten Ländern dieser Welt im Falle eines verwehrten Aufenthaltsrecht deportiert wird, veranstaltet man in der Bundesrepublik einen Affenzirkus um die Abschiebungen.

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Insofern hat die "Anti-Abschiebe-Industrie" bzw. "Asyl-Industrie" schon ordentliche Arbeit geleistet, um weiterhin genügend Gelder für die fetten Vorstandsgehälter und die Asylanwälte zu erhalten, die ja genau davon leben, dass der Zustrom an "Hilfsbedürftigen" nicht abreißt. Hier geht es immerhin um viele Millionen Euro, die verteilt werden müssen.

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