Angriff auf Damaskus. Bild: Twitter / Israel Breaking

Wenn die US-Tomahawks tatsächlich syrische Chemiewaffendepots vernichtet haben – warum trat dann nichts aus?

Von Paul Craig Roberts / Antikrieg

US-Amtsträger und die Sudelmedien sagen uns, dass der illegale US-Raketenangriff auf Syrien Anlagen zerstört hat, in denen Chlor und Sarin gelagert und hergestellt werden. Wenn das wahr wäre, wäre dann nicht eine tödliche Wolke freigesetzt worden, die weit mehr Menschen das Leben gekostet hätte, als bei dem angeblichen syrischen Chemieangriff auf Douma behauptet wurde? Wäre der US-Raketenangriff nicht identisch mit einem Chemiewaffenangriff und würde damit die USA und ihre Vasallen in die gleiche Kategorie einordnen, in die Washington Assad und Putin einzuordnen versucht?

Was ist damit, ihr Chemiewaffenexperten? Geben chemische Waffen ihre Elemente nur dann frei, wenn sie aus dem beabsichtigten Gebrauch explodieren, nicht aber, wenn sie infolge militärischer Angriffe explodieren?

In Syrien gibt es keine Beweise für chemische Rückstände aus den angeblichen Chemiewaffenanlagen, die von US-Raketen zerstört wurden. Keine toten Opfer. Keine Berichte über Krankenhäuser, die syrische Opfer des amerikanischen Chemieangriffs behandeln. Wie kann das sein, wenn tatsächlich solche Anlagen getroffen wurden?

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Als ich noch Redakteur des Wall Street Journal war, hatten die Zeitungen kompetente Journalisten, die eine solche Frage gestellt hätten. Aber jetzt nicht mehr. Stephen Lendman nimmt die New York Times wegen ihrer Unprofessionalität aufs Korn. Die NY Times ist keine Nachrichtenquelle mehr. Sie ist ein Propagandaorgan.

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