Umsiedlung: Erst 50.000, dann 500.000 und dann?

Wenn EU und UNO beschließen, Migranten nach Europa umzusiedeln, fügen sich die meisten Regierungen. Die jüngsten 50.000 sind nur ein paar – kommen bald Kontingente von 500.000 und mehr?

Von Michael Steiner

Das ganze Polittheater rund um ein paar Tausend Migranten mehr oder weniger, die nun eben per Familiennachzug nach Deutschland kommen sollen (oder eben nicht) ist ein pures Ablenkungsmanöver. Genauso wie die ominöse "Obergrenze" von rund 200.000 Asylbewerbern. Migrationspolitik ist inzwischen längst schon nicht mehr eine nationale Angelegenheit, sondern eine supranationale.

Zwar suchen diese Organisationen noch den Konsens mit den jeweiligen nationalen Regierungen, doch wie lange wird das noch der Fall sein? Immerhin haben gerade die Vereinten Nationen (wohl auch vor allem aus Eigennutz für die vielen ärmeren Länder) unter Mitwirkung globalistischer Eliten schon in mehreren Publikationen immer wieder darauf gedrängt, dass insbesondere die wohlhabenderen Länder deutlich mehr Menschen aus den ärmsten Regionen der Welt übernehmen sollen.

Das macht diese armen Länder und Regionen zwar nicht wirklich wohlhabender, soll aber auch dafür sorgen, dass die Rücküberweisungen dieser Emigranten die Wirtschaft dort belebt. Quasi eine Art Entwicklungshilfe, finanziert unter anderem auch aus den Sozialkassen der westlichen Industriestaaten, in welche die Zuwanderung zumeist stattfindet. Wobei dieses Modell allerdings nur so lange funktioniert, wie die Sozialsysteme der Aufnahmeländer nicht kollabieren.

Doch den globalen Umsiedlungsstrategen geht es nicht wirklich um das Wohl dieser Menschen (oder jenem der Menschen allgemein), sondern vielmehr um die Verwirklichung einer neuen Weltordnung, einer "One World", in der die Megakonzerne frei über ihre "human ressources" (neudeutsch für "Menschenmaterial") verfügen können. Etwas, was sich in einer Welt der Nationalstaaten ein wenig schwieriger gestaltet.

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Ein paar Kriege hier, ein paar Krisen da – und schon wächst der ohnehin schon starke Migrationsdruck noch weiter an. Und dann? Dann werden EU und UNO nicht mehr nur 50.000 solcher "Flüchtlinge" im Jahr nach Europa umsiedeln, sondern 500.000 – oder auch eine Million. Und irgendwann braucht es keine solchen Umsiedlungen mehr, weil es ohnehin keine Rolle mehr spielt.

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