Syrien-Krise: Iran droht US-Militärstützpunkten mit Vernichtung

Sollten die Amerikaner und deren Alliierten Syrien angreifen, dann will der Iran sämtliche in Reichweite der eigenen Raketen befindlichen US-Militärstützpunkte vernichten.

Von Marco Maier

Wie iranische Medien berichten, wurden die Raketen-Truppen des Landes in Alarmbereitschaft versetzt. Angesichts dessen, dass der Iran wie auch Russland und China auf Bitten der legitimen syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad in Syrien aktiv ist und die Amerikaner (wie auch die Israelis) im Falle eines Militärschlags auch insbesondere die iranischen Stützpunkte und Verbände dort auslöschen wollen, droht Teheran nun der westlichen Kriegskoalition unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika.

Demnach haben die iranischen Raketen-Truppen bereits sämtliche US-amerikanische Militärstützpunkte in Reichweite der iranischen Raketen ins Visier genommen, um so die Amerikaner für den militärischen Angriff auf die eigenen Soldaten zu bestrafen. Doch in erster Linie will Teheran Washington dazu bringen, von einem Angriff auf Syrien abzusehen.

Für die neokonservativen Hardliner in der US-Politik, vor allem für die erzkonservativen Zionisten (die sich offenbar mehr um Israel als um die eigene Nation sorgen), wäre ein solches Szenario jedoch absolut wünschenswert. Immerhin könnte man dann das Ziel des Krieges gegen den Iran umsetzen, indem man öffentlichkeitswirksam die Fakten verdreht und dem Iran unterstellt, einfach so die US-Militärbasen im Nahen Osten attackiert zu haben. Das wäre dann quasi ein "Pearl Harbor 2.0".

So gesehen mag die Ankündigung Teherans für die iranische Führung nur ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, mit der Hoffnung, so ein größeres Blutbad in Syrien zu verhindern, doch auf Seiten der Amerikaner gibt es leider zu viele kriegsgeile Typen, die unbedingt noch einen Krieg gegen den Iran vom Zaun brechen wollen.

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