Der US-amerikanische Deep State will Syrien nicht aufgeben. Das US-Militär soll dauerhaft dort bleiben. Deshalb auch die Giftgas-Lüge und der Angriff.

Von Free West Media

Die Neokonservativen sowohl in der republikanischen als auch in der demokratischen Partei, enttäuscht von der Beschränktheit der jüngsten Luftangriffe von Präsident Trump auf drei syrische "chemische Einrichtungen", fordern eine dauerhafte Besetzung unter dem freundlich klingenden Begriff "umfassende Strategie".

Mindestens 20 US-Gesetzgeber haben den Ausdruck in den letzten Tweets wiederholt, was kein Zufall sein konnte, sondern ein Zeichen für den Deep State bei der Arbeit.

Trotz des Drängens von Präsident Trump, Truppen aus Syrien abziehen zu wollen, berichteten lokale Medien, dass die USA in Ost-Deir Ezzor, nahe der letzten großen IS-Festung im kriegszerrütteten Land, eine neue militärische Einrichtung errichtet haben. Die Region ist dafür bekannt, reich an Öl zu sein, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die arabischsprachige Orient-Nachrichten-Website.

Den Berichten zufolge befindet sich die neue Basis im al-Tanak-Ölfeld und wird von kurdischen Kräften kontrolliert. Vor ihrem neuen Außenposten transportierten amerikanische Soldaten neue Vorräte von der Stadt Khasham im südöstlichen Deir Ezzor zur Stadt Hosseinieh im Nordosten.

Das Weiße Haus bestand darauf, dass die US-Truppen aus Syrien zurückkehren sollten, nachdem Emmanuel Macron erklärt hatte, er habe den US-Präsidenten überzeugt, die Präsenz der USA dort "langfristig" zu halten.

Die Nachricht von der neuen Basis folgt den Luftangriffen einer US-geführten Koalition am Freitag. Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die meisten der mehr als 100 auf Syrien abgefeuerten Raketen ihr Ziel verfehlt.

Das Pentagon sagte, dass sie drei Einrichtungen zerstörten, die integraler Bestandteil des "Chemiewaffenprogramms" des syrischen Regimes waren. Aber wenn die USA wüssten, dass Syrien in den von ihnen bombardierten Gebäuden chemische Waffen herstellt, warum haben sie die Organisation für die Verhütung chemischer Waffen nicht früher benachrichtigt?

Unterdessen hat Russland gesagt, dass es unwiderlegbare Beweise dafür gibt, dass der Chemiewaffenangriff inszeniert wurde, und es wurde von mehreren Journalisten bestätigt, die den Ort besuchten. Agence France-Presse (AFP), die drittgrößte Nachrichtenagentur der Welt, stellte in einem französischsprachigen Videobericht die Frage, ob Chlor oder eine andere Chemikalie verwendet wurde. Ein Medizinstudent erzählte AFP: "Sie [die Opfer] zeigten keine Symptome eines chemischen Angriffs. Aber einige Ausländer kamen herein, als wir in einem Chaoszustand waren und die Leute mit Wasser bespritzten, und einige von ihnen filmten es sogar."

Ein Bericht des zur RTL-Gruppe gehördenden TV-Senders n-tv sagt, es ist unklar, ob der Angriff überhaupt stattgefunden hat. Ein örtlicher Arzt sagte dem Kanal: "Samstag, vor einer Woche haben wir Menschen mit Atemproblemen behandelt, aber Chlor- oder Gasvergiftung – nein, das sind verschiedene Symptome."

Der Cruise Missile-Angriff lenkte die Aufmerksamkeit der amerikanischen Öffentlichkeit von Trumps persönlichem Anwalt ab, der vom Federal Bureau of Investigation (FBI) ins Visier genommen wurde – wegen eines Sex-Skandals um Trump und eine Pornodarstellerin und einem "Tell-All"-Buch des von Trump gefeuerten ehemaligen FBI-Direktor James Comey.

Russland hat jetzt Beweise gefunden, dass einige Rebellengruppen im Besitz von Chemiewaffen sind, während OPCW-Inspektoren endlich in Douma ankommen, um mit ihren Untersuchungen des angeblichen chemischen Waffenangriffs zu beginnen. Die Rebellen sind seit mindestens 2013 im Besitz von chemischen Waffen.

Der derzeitige Generaldirektor der OPCW ist übrigens der türkische Karrierediplomat Ahmed Üzümcü, der zuvor als Ständiger Vertreter der Türkei bei der NATO tätig war.