Eine liberale Migrationspolitik gepaart mit der totalen gesellschaftlichen Selbstaufgabe führt dazu, dass Schweden bereits in wenigen Jahrzehnten zum ersten "Islamischen Staat" der heutigen EU werden könnte.

Von Michael Steiner

Schweden steht vor einer dramatischen Entwicklung. Abgesehen von den Balkanstaaten die infolge der jahrhundertelangen osmanischen Okkupation traditionell einen höheren Anteil an Muslimen haben, wächst die Anzahl der Mohammedaner in dem skandinavischen Land vor allem infolge der liberalen Migrationspolitik rasant an. Im westlichen Europa hat lediglich Frankreich mit 8,8 Prozent einen höheren Muslimanteil als Schweden (8,1 Prozent).

Das US-amerikanische Forschungs- und Umfrageinstitut "Pew Research Center" stellte bereits vor einigen Monaten fest, dass sich der Anteil der Muslime in Europa (EU & Norwegen und Schweiz) von derzeit durchschnittlich 4,9 Prozent (oder knapp 26 Millionen Menschen) bis zum Jahr 2050 sogar beinahe verdreifachen, zumindest aber mehr als verdoppeln könnte. Der Grund dafür: Zuwanderung und hohe Fertilität. Letzteres führt dazu, dass sogar bei einer "Null-Einwanderung" der Anteil um mehr als die Hälfte auf 7,6 Prozent steigen würde.

Das heißt: Lag in den europäischen Ländern die Anzahl der Muslime im Jahr 2010 noch bei 19,5 Millionen und stieg diese bis 2016 gar auf 25,8 Millionen an, so würde selbst ohne Zuwanderung deren Anteil bis 2050 auf 35,8 Millionen ansteigen. Bei einer mittleren Migration wären es knapp 58 Millionen Muslime in Europa, bei einer anhaltend hohen Migration sogar mehr als 75 Millionen.

Für Schweden jedoch sieht die Lage noch dramatischer aus. Bei einer (sehr unwahrscheinlichen Null-Einwanderung bliebe Schweden mit 11,1 Prozent Muslim-Anteil hinter Frankreich und Bulgarien (ohne das geteilte Zypern mit 26,6 Prozent Anteil) als Sonderfall zu mit hineinzurechnen) auf dem dritten Platz, wobei die Franzosen die Bulgaren überholen würden. Beim mittleren Szenario hingegen hätte Schweden mit 20,5 Prozent Muslim-Anteil schon vor Frankreich (17,4 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (16,7 Prozent) auf dem ersten Platz. Im Szenario mit einer anhaltend hohen Zuwanderung würde Schweden mit 30,6 Prozent Muslim-Anteil sogar Zypern (28,3 Prozent) überholen, während sogar Österreich (19,9 Prozent) und Deutschland (19,7 Prozent) vor den Franzosen (18 Prozent) liegen würden.

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Wenn man aber davon ausgeht, dass ein solch rasanter Anstieg der muslimischen Bevölkerung selbst im angeblich so liberalen Schweden zu einer starken Auswanderungswelle und unter Umständen auch eines enormen Konvertierungsdrucks der autochthonen Bevölkerung führen dürfte, kann man davon ausgehen, dass das skandinavische Land bereits in wenigen Jahrzehnten eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung (wohl vor allem Somalis, Eritreer und Iraker) aufweisen wird. Schweden besitzt also die besten Voraussetzungen dafür, bald schon der erste "Islamische Staat" im westlichen Europa zu werden.

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