Eine Gruppe von Milliardären rund um George Soros finanziert eine private Untersuchung der Beziehungen zwischen US-Präsident Trump und Russland.

Von Marco Maier

Der Geheimdienstausschuss des US-Unterhauses veröffentlichte kürzlich einen Bericht über die angebliche russische Einmischung in die Präsidentschaftswahlen 2016. Doch in einer Fußnote dieses Berichts wird enthüllt, dass es eine weiterhin andauernde private Untersuchung gibt, welche sich mit den angeblichen Beziehungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russland beschäftigt.

Die Financiers des Ganzen? George Soros und eine Gruppe von sieben bis zehn wohlhabenden Spendern, die insgesamt 50 Millionen Dollar dafür locker machten. Ursprünglich wurden diese Bemühungen vom "The Federalist" veröffentlicht, nachdem eine Reihe von Textnachrichten zwischen dem demokratischen Senator Mark Warner und dem Lobbyisten Adam Waldman geleaked wurden, wonach Daniel J. Jones, ein ehemaliger FBI-Ermittler und früherer Feinstein-Mitarberiter weiter mit Fusion GPS und und dem britischen Ex-Geheimdienstmitarbeiter Christopher Steele arbeitet, um die Ermittlungen gegen Trump fortzusetzen.

Interessanterweise vertritt der Lobbyist Waldman vor allem den mit dem Kreml verbundenen russischen Oligarchen Oleg Deripaska, den Chef des russischen Aliminiumkonzerns Rusal, welcher das Ziel der jüngsten Sanktionen der US-Administration war. Ebenso besitzt der Lobbyist Verbindungen zu Russlands Außenminister, Sergej Lawrow. Das heißt: Um irgendwelche Verbindungen zzwischen Trump und Russland zu finden, setzt man also auf die Zusammenarbeit mit einem für Russland arbeitenden Lobbyisten…

Soros & Co müssen schon sehr verzweifelt sein, wenn sie auf solche zwielichtigen Praktiken setzen, nur um möglicherweise irgendetwas Belastendes zu finden, mit dem man dann Präsident Trump ans Bein pinkeln kann. Und das, obwohl es (siehe Uran-Deal) bei den Clintons ja offensichtlich ist, dass es dort eine "Russian collusion" gab, während man bei Trump immer nur Vermutungen anstellt ohne tatsächlich Beweise auf den Tisch legen zu können. Und selbst wenn: Wäre es so schlimm, wenn Trump tatsächlich gute Beziehungen nach Russland gehabt hätte?

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