Messerangriffe: Polizeigewerkschaft fordert Zentralregister

Weil sich die Zahl der Messerangriffe in Deutschland offenbar stark erhöht hat, verlangt die Deutsche Polizeigewerkschaft die Schaffung eines Zentralregisters.

Von Michael Steiner

Mit der Migrationskrise ab 2015 kamen auch viele Menschen aus Kulturkreisen nach Deutschland, in denen der Einsatz des Messers bei Auseinandersetzungen eine Normalität darstellt. Kein Wunder also, dass es nun auch in der Bundesrepublik zu immer mehr Vorfällen kommt, bei denen Messer gegen andere Menschen eingesetzt werden.

Nun fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft ein Zentralregister für Messerattacken in Deutschland. "Wir brauchen ein vernünftiges Lagebild, Messerangriffe müssen zentral registriert werden", sagte Gewerkschafts-Chef Rainer Wendt der "Passauer Neuen Presse". Deshalb brauche es ein einheitliches Erfassungssystem für solche Taten. "Wir müssen vorurteilsfrei die Täter benennen", so Wendt.

Ihm ist klar, dass es sich bei den Tätern vorwiegend um junge Migranten handle. Weil dies "versuchter Totschlag" sei, müsse man dies härter bestrafen. Ob jemand nur leicht oder tödlich verletzt wird, darüber entscheidet oft der Zufall." Hier sei die Justiz gefordert, so der Polizeigewerkschafter dazu.

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