Maas hält an Russland-Feindseligkeit fest

Mit seiner russophoben Haltung stößt Außenminister Maas innerhalb seiner Partei auf massive Kritik. Doch das interessiert ihn nicht.

Von Redaktion

Kürzlich übten viele hochrangige SPD-Politiker massive Kritik an der feindseligen Haltung von Bundesaußenminister Heiko Maas, da dies nicht der Tradition der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands entspreche. Doch dieser denkt nicht einmal ansatzweise daran, seine Position zu ändern, sondern verteidigte seine verbalen Ausritte.

Am Rande des G7-Treffens im kanadischen Toronto sagte Maas der "Bild": "Je komplexer das Verhältnis desto klarer sollte unsere Sprache sein. Wir brauchen feste Positionen, die wir mit eindeutigen Angeboten verbinden. Das gilt insbesondere, wenn es um unsere Werte geht und bei Weitem nicht nur mit Blick auf Russland. Wir haben immer klargemacht: Wir sind bereit, das Dialogfenster zu öffnen. Die großen Konflikte werden wir nicht ohne Russland lösen können."

Sowohl in der SPD-Bundestagsfraktion als auch in den Führungsgremien der Partei war deutlich Kritik insbesondere an der Entscheidung von Maas laut geworden, ebenso wie die USA, Großbritannien und Frankreich als Reaktion auf den Giftgasangriff in Syrien und den Anschlag im britischen Salisbury russische Diplomaten auszuweisen. So hatten die Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, Weil, Schwesig und Woidke ein Festhalten an der Entspannungspolitik aus den Zeiten Willy Brandts und Egon Bahrs verlangt.

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