Während im Mai ein Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-Un stattfinden soll, warnt der japanische Außenminister davor, das Nordkorea bereits einen neuen Atomtest vorbereiten würde.

Von Marco Maier

Will man seitens der japanischen Regierung die Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-Un, welche Ende Mai stattfinden sollen, sabotieren – oder wird seitens der nordkoreanischen Führung tatsächlich eine Provokationsmaßnahme geplant? Man weiß es nicht. Es ist nur so, dass Außenminister Taro Kono laut der japanischen Zeitung "Kyodo News" behauptet, Pjöngjang würde einen neuen Atomtest vorbereiten.

So behauptete er auf Grundlage US-amerikanischer Satellitenbilder, die Nordkoreaner würden "hart daran arbeiten, für den nächsten Atomtest bereit zu sein". Grundlage dafür sind Arbeiten beim nordkoreanischen Atomtestgelände, wonach man dort Erdreich abtragen würde. Allerdings gab es dort dem Vernehmen nach in der Vergangenheit einige geologische Probleme, so dass Pjöngjang hier auch nur Aufräumarbeiten durchführen könnte.

Indessen berichtet die Seite "38 North", welche das nordkoreanische Militär analysiert und dessen taktischen Stationierungen beobachtet, dass die Arbeiten in der Region im Gegensatz zu den vorhergehenden Monaten deutlich reduziert wurden. Dies widerspricht den Anschuldigungen des nicht gerade als Nordkorea-freundlich geltenden Kono. Was will der japanische Außenminister angesichts der sich abzeichnenden Entspannung auf der Koreanischen Halbinsel erreichen?

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...