Insgesamt 180 Millionen Euro wird Brüssel an Athen überweisen, um so den im Land befindlichen Asylbewerbern Kost, Logis und Bargeld gewähren zu können.

Von Michael Steiner

Um den sich in Griechenland befindlichen Asylbewerbern – von denen die meisten in Richtung Deutschland weiterziehen wollen – zu helfen, macht Brüssel insgesamt 180 Millionen Euro locker. Das Geld soll in Hilfsprojekte, darunter das Programm ESTIA (Emergency Support To Integration & Accommodation), vor Ort fließen, so die EU-Kommission.

Das Programm soll die Unterbringung von Asylbewerbern und ihren Familien in Städten ermöglichen. Es sieht auch ihre Versorgung mit regelmäßiger Bargeldhilfe vor. "Unsere humanitären Programme für Flüchtlinge in Griechenland sind ein klares und deutliches Zeichen der europäischen Solidarität", sagte der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides.

"Wir werden weiterhin entschlossen dafür eintreten, den Flüchtlingen in Griechenland ein sicheres, normales und menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und ihre Integration in die lokale Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern", so der griechische Zypriot weiter. Mit ESTIA erziele man konkrete Ergebnisse, "die das Leben der Menschen zum Besseren hin verändern", so der EU-Kommissar der konservativen DISY.

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