Die US-Regierung forscht(e) offenbar an der Gehirnmanipulation und der Gedankenkontrolle. Zufällig gelangte von der Regierung gesammeltes Material dazu an die Öffentlichkeit.

Von Mike Clover

Als der Journalist Curtis Waltman an das Washington State Fusion Center schrieb um Informationen über die Antifa einzuholen trat offenbar ein Fehler bei der Behörde auf. Als er die eingeforderten Dokumente erhielt entdeckte er eine mysteriöse Datei namens „EM effects on human body.zip“.

Zitat: „Im Rahmen meines laufenden Projekts, das sich mit Untersuchungen von Antifa und verschiedenen Gruppen von weißen Rassisten befasst, habe ich eine Anfrage beim WSFC eingereicht. Ich erhielt viele Standarddokumente als Antwort, einschließlich E-Mails, Geheimdienstbriefings und Bulletins, Reposts von anderen Fusion-Zentren – und dann gab es eine Datei mit dem Titel "EM effects on human body.zip".“

Darin befanden sich eine Reihe von Diagrammen, die sich auf eine Form von Gedankenkontrolltechnologie bezogen, die bestimmte Empfindungen, Gedanken, Träume und Verhaltensweisen bei  jemandem erzwingen könnte.

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Mind Control 2

Einige der Bilder wurden in einem Artikel des Nexus Magazins über eine Klage erwähnt, die eine Person namens John St. Clair Akewi 1992 gegen die National Security Agency (NSA) eingereicht hatte.

Mind Control 1

Akewi hatte behauptet, dass die Behörde in der Lage sei, "US-Bürger heimlich zu ermorden" und "geheime psychologische Kontrolloperationen“  durchzuführen, um Patienten mit schlechter psychischer Gesundheit zu diagnostizieren".

Mind Control 3

Waltman behauptet, dass er keine Ahnung habe, warum diese Dokumente, die nicht offiziell zu sein scheinen, mit den Informationen  die er angefordert hat zu ihm gelangten, oder warum die Regierung sie aufbewahrt hat.

Waltman wies darauf hin, dass es sich bei den Aufzeichnungen nicht um Regierungsdokumente handelt, und schlug vor, dass ihre Anwesenheit nicht als Beweis dafür angesehen werden sollte, dass die Heimatschutzbehörde solche Geräte besitzt. Ähnlich haben andere, die konsultiert wurden und die Erfahrung in solchen Angelegenheiten haben, vorgeschlagen, dass Forscher die Geschichte der möglichen Nutzung der Einrichtung vor einem Fusion-Zentrum untersuchen sollten, oder dass die Dokumente vielleicht einmal als Teil einer früheren, nicht verwandten FOIA-Anfrage eingereicht wurden.

Waltman schrieb: „Es ist schwierig, genau herauszufinden, woher diese Bilder kommen, aber es ist offensichtlich kein Regierungsmaterial. Einer scheint von einer Person namens "Supratik Saha" zu stammen, die als Softwareingenieurin identifiziert wurde, die Gehirnkartierungsfolie hat keine Herkunft, und das Bild des Körpers, der von psychotronischen Waffen angegriffen wird, stammt von raven1.net, welche aber nicht mehr existent ist.

Das Material könnte für eine weitere Veröffentlichung gedacht gewesen sein, es könnte für einen bevorstehenden WSFC-Bericht gesammelt worden sein, oder es könnte sogar aus den persönlichen Akten eines Geheimdienstbeamten stammen, der irgendwie in der Veröffentlichung verwickelt wurde. Ein Anruf bei der WSFC wurde bis zum Zeitpunkt der Drucklegung nicht beantwortet.“

Die Dateien können übrigens hier heruntergeladen werden.

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