Eilmeldung: Trump gab Angriffsbefehl auf Syrien!

Es wird ernst: US-Präsident Donald Trump gab den Angriffsbefehl auf Syrien. In Damaskus gab es gewaltige Explosionen. (Plus Updates)

Von Marco Maier

US-Präsident Donald Trump hat den Angriff auf Syrien befohlen. In Damaskus wurden größere Explosionen gemeldet. Russland wurde im Vorfeld nicht darüber informiert. Es ist eine gemeinsame Aktion von den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich.

Trump teilte mit, dass er den Streitkräften der Vereinigten Staaten den Befehl gegeben habe, Ziele zu attackieren die mit der Herstellung von chemischen Waffen durch die syrische Regierung in Verbindung gebracht würden. Dabei berief er sich erneut auf den angeblichen Giftgaseinsatz in Douma, der jedoch bislang nicht bewiesen werden konnte, weil sich die westliche Kriegskoalition weigert, unabhänge Untersuchungen durchzuführen.

Auch die britische Premierminister, Theresa May, autorisierte Militärschläge gegen Syrien:

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Weitere Meldungen:

Update: Der Vorsitzende des US-Generalstabs, General Dunford, teilte mit, dass man zwar versuche russische Verluste zu minimieren, man jedoch Moskau nicht über die Angriffe informiert habe. Die Syrer hätten sich mit Boden-Luft-Raketen verteidigt, so der General weiter. Zudem gebe es eine kombinierte Luftangriffsaktion aus Cruise Missiles und Angriffen mittels Kampfflugzeugen gegen Einrichtung der syrischen Regierung. Mehr Informationen würden am Morgen (Washingtoner Zeit) erfolgen.

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Update: Clip, wie eine Cruise Missile in einer syrische Forschungseinrichtung einschlägt:

Update: Moskau reagiert mit einer Stellungnahme des russischen Botschafters in den Vereinigten Staaten, Anatoly Antonow. Er sagte, die schlimmsten Befürchtungen seien wahr geworden und die russischen Warnungen seien ungehört verschallt. "Und noch einmal, wir werden bedroht. Wir warnten, dass solche Aktionen nicht ohne Konsequenzen durchgeführt werden können. Alle Verantwortung dafür liegt bei Washington, London und Paris." Er betonte weiter, dass die Vereinigten Staaten "der Besitzer des größten Arsenals an chemischen Waffen kein moralisches Recht zur Anklage anderer Staaten" habe.

Update: Syrischen Angaben zufolge wurden mindestens 13 von 59 Cruise Missiles von der Luftabwehr unschädlich gemacht. Von der zweiten Welle des Raketen-Angriffs seien lediglich zwei oder drei Cruise Missiles überhaupt durchgekommen. Bislang gibt es noch keine verifizierten Meldungen über die Anzahl von Toten und Verletzten oder über die tatsächlischen Schäden an der Infrastruktur.

Update: Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die westliche Kriegskoalition von zwei US-Kriegsschiffen vom Roten Meer aus und mehreren Flugzeugen aus mehr als 100 Cruise Missiles auf Regierungseinrichtungen und zivile Gebäude in Syrien abfeuerten. Moskau erklärte, man habe die Raketen nicht abgefangen, da diese nicht in den eigentlichen Verteidigungsschild um die Hafenstadt Tartus und den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim eindrangen.

Update: Der Iran verurteilte die völkerrechtswidrige Attacke der westlichen Kriegskoalition gegen Syrien aufs Schärfste. Das iranische Außenministerium teilte mit, dass "basierend auf religiösen, gesetzlichen und ethischen Regulierungen, der Iran jeglichen Einsatz chemischer Waffen ablehnt, aber zur selben Zeit auch die Fabrikation von Ausreden zur Invasion eines unabhängigen Landes schärfstens zurückweist und verdammt." Die USA und deren Verbündeten seien für die regionalen und überregionalen Konsequenzen verantwortlich, welche auf die militärische Attacke folgen werden, die "ohne jeden Beweis oder überprüftes Dokument" hinsichtlich des angeblichen Giftgaseinsatzes bei Douma durchgeführt wurden.

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