Weil der Islam die Scharia als Rechtsgrundlage besitzt und es in islamischen Staaten keine demokratische Kultur gebe, dürfe diese Religion in Deutschland nicht prägend werden, so Alexander Dobrindt.

Von Michael Steiner

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt teilt in der aktuellen Islam-Debatte in Deutschland weiter aus. Er fragt sich, warum die Muslime überhaupt in der Bundesrepublik leben möchten, wenn sie die dortigen Werte und Vorstellungen nicht adaptieren wollen. Der Islam sei für Deutschland "kulturell nicht prägend und er soll es auch nicht werden", sagte Dobrindt den Funke-Zeitungen. "Der Islam hat keine kulturellen Wurzeln in Deutschland und hat mit der Scharia als Rechtsordnung nichts gemeinsam mit unserem christlich-jüdischen Erbe." Dass er als Katholik das heidnische Erbe (welches auch von der Katholischen Kirche wie ein Schwamm aufgesogen wurde) dabei nicht erwähnt, ist klar.

Dem Islam fehle das, was für das Christentum die Aufklärung gewesen sei, so der CSU-Politiker. Die ganzen positiven Rückwirkungen auf Glauben, Recht und gesellschaftlichen Zusammenhalt seien für das heutige soziale Verständnis prägend. "Kein islamisches Land auf der ganzen Welt hat eine vergleichbare demokratische Kultur entwickelt, wie wir dies in christlichen Ländern kennen." Wertvorstellungen wie Toleranz, Nächstenliebe und Freiheit "finden sich so in der islamischen Welt nicht wieder", betonte Dobrindt.

Für ihn ist dies auch ein Grund, weshalb so viele Menschen aus muslimischen Ländern nach Europa kommen und es keine umgekehrte Migrationsbewegung in diese Staaten gebe. "Diese Wertvorstellungen sind aber genau der Grund, warum so viele Menschen bei uns leben wollen." Er kenne auch keine Fluchtbewegungen von christlichen Ländern in muslimische Länder. Allerdings dürften vor allem wirtschaftliche bzw. finanzielle Gründe für die Massenmigration von Menschen aus muslimischen Ländern nach Deutschland und die anderen wohlhabenderen europäischen Staaten ausschlaggebend sein. Hinzu kommt besonders unter den konservativen bzw. extremistischen Muslimen der Wunsch nach einer Islamisierung der Welt – sei es durch die Migration oder eben durch den sogenannten "Geburten-Jihad" infolge der höheren Fertilitätsrate muslimischer Frauen.

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