Weil sie auch eine Konkurrenz zum eigenen Geschäft darstellen, warnen die Banken vor Kryptowährungen und fordern mehr Kontrolle ein.

Von Marco Maier

Bitcoin, Ethereum & Co geraten zunehmend in den Fokus der Top-Banker. Weil sie Transaktionen an den Banken vorbei ermöglichen und auch zunehmend das Geschäft der Institute bedrohen, übt man sich nun in scharfer Kritik an den Kryptowährungen, die immer mehr das Interesse der Menschen rund um den Globus wecken.

Wenn nun der globale Leiter der Abteilung der Finanzkriminalität der Deutschen Bank, Philippe Vollot, in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" schreibt, "Finanzkriminalität und Cyberkriminalität verschmelzen immer mehr und sind bereits heute kaum noch voneinander zu trennen", dann stellt man sich angesichts der unzähligen Verfahren wegen Betrug, Manipulationen und dergleichen gegen die ganzen (Groß-)Banken der letzten Jahre, ob er das ernst meint.

Klar, zumindest derzeit noch gibt es für die Kryptowährungen nicht die gleichen Regulierungen und Kontrollen wie für die traditionellen Zahlungssysteme, doch schon bisher war es aufgrund der Blockchain-Technologie beispielsweise dem FBI und anderen Ermittlungsbehörden möglich, Kriminelle auszuforschen und festzunehmen.

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