Die neue Polizeiliche Kriminalstatistik verdeutlicht, dass Asyl-Zuwanderer überdurchschnittlich oft Straftaten begehen – bei Sexualdelikten sogar acht Mal so oft als der Durchschnitt.

Von Michael Steiner

Ein Blick in die neue Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2017 bestätigt das Bild, welches sich schon bei jener für 2016 deutlich abzeichnete: Gerade jene Menschen, die über die Asylzuwanderung nach Deutschland kommen, werden überdurchschnittlich oft als Tatverdächtige bei Straftaten ausgeforscht. Ein Fakt, der sich anhand der Daten nicht verleugnen lässt.

Im vergangenen Jahr waren demnach 167.268 aller zu Straftaten (ohne ausländerrechtliche Verstöße) ermittelten Tatverdächtigen Zuwanderer. Dies entspricht einem Anteil von 8,5 Prozent an den insgesamt 1,97 Millionen Tatverdächtigen. Seit dem starken Anstieg der Zuwanderung beschäftigt sich die Kriminalstatistik mit diesem Thema.

Das entsprechende Kapitel in der PKS 2017 heißt: "Im Fokus. Kriminalität und Zuwanderung." Die Statistik, die vom Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden koordiniert wird, definiert als Zuwanderer Asylbewerber, Geduldete, "unerlaubt Aufhältige", subsidiär Geschützte sowie die wenigen sogenannten Kontingentflüchtlinge. Bisher fehlten hierbei jedoch die anerkannten Flüchtlinge, also Ausländer, die in der Bundesrepublik schon Asyl nach dem Grundgesetz oder Flüchtlingsschutz nach der Genfer Konvention erhielten. Das hat sich jetzt geändert: Die PKS erfasst für das Jahr 2017 erstmals die Kriminalität aller über das Asylsystem nach Deutschland gekommenen Menschen. Deshalb lässt sich die Statistik nur schwer mit der von 2016 vergleichen.

Aus der Statistik ergibt sich, dass Zuwanderer in einigen Kriminalitätsfeldern besonders auffallen. Sie stellen zum Beispiel beim Taschendiebstahl einen Anteil von 31,4 Prozent aller Tatverdächtigen, beim Wohnungseinbruchdiebstahl 10,7 Prozent. Bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung sind es 15,9 Prozent, bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung 15,2 Prozent und bei den Raubdelikten 15,1 Prozent. Zum Vergleich: Der als Zuwanderer definierte Personenkreis machte Ende 2017 nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rund zwei Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

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Nach Staatsangehörigkeit aufgeschlüsselt kommen Syrer (33.387 Straftaten) auf den ersten Platz. Dabei muss man berücksichtigen, dass sie die größte Gruppe der Zuwanderer stellen und deshalb in der Statistik entsprechend stark vertreten sind. Auf den nachfolgenden Plätzen rangieren Afghanen (18.632 Taten), Iraker (12.921 Taten), Marokkaner (6.580 Taten) und Algerier (6.108). Interessanterweise sind dies alles vorwiegend muslimisch dominierte Völker. Ein Zufall?

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