Kretschmer: Deutschland kann maximal 40.000 Einwanderer verkraften

Der sächsische Ministerpräsident hält nicht viel von der aktuellen "Obergrenze" der GroKo in Sachen Zuwanderung. Michael Kretschmer fordert eine massive Reduktion des Wertes.

Von Michael Steiner

Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wurde eine jährliche Zuwanderung von 220.000 bis 240.000 Personen pro Jahr nach Deutschland erlaubt. Das heißt: Bleibt es dabei, könnten bis zum Jahr 2030 bis zu drei Millionen Menschen in die Bundesrepublik einwandern. Doch dies stößt beim sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretschmer, auf massive Kritik. Er drängt auf eine starke Reduktion der Migrantenzahlen.

Der CDU-Politiker sagte dem Focus: "Wenn wir durch die Politik, die wir im Koalitionsvertrag beschlossen haben, zu 30.000 bis 40.000 Einwanderern pro Jahr in Deutschland kommen, dann ist das eine Größenordnung, die wir verkraften können." Das ist deutlich weniger als seine eigene Partei möchte. Und wenn man bedenkt, dass weiterhin jährlich hunderttausende Migranten nach Deutschland drängen, kommt man um rigorose Maßnahmen zum Schutz der Grenzen und der massenhaften Ab- bzw. Ausweisung nicht herum.

Kretschmer steht allerdings auch in Sachsen unter Druck. Dort wurde die AfD knapp vor der CDU bei der letzten Bundestagswahl stärkste Partei, und das obwohl die sächsische CDU im Vergleich zu den anderen Landesverbänden doch noch eher als rechtskonservativ gilt.

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