US-Dollar.

Der Stellenzuwachs in den USA ist höher als erwartet, allerdings ziehen die Löhne nicht wirklich mit. Trumps wirtschaftspolitischer Kurs scheint einigermaßen zu funktionieren.

Von Marco Maier

US-Präsident Donald Trump kann sich abseits des Gezeters um Importzölle und mögliche Handelskriege zumindest derzeit auch über positive Wirtschaftsnachrichten freuen. Laut dem Arbeitsministerium wurden im Februar außerhalb der Landwirtschaft insgesamt 313.000 neue Jobs geschaffen, was dem stärksten Anstieg seit 2016 entspricht. Erwartet wurden um die 200.000 neue Stellen. Für einen Februar, in dem es normalerweise witterungsbedingt nicht so rosig aussieht, sind das gute Meldungen.

Für die Arbeitnehmer selbst sah es jedoch laut dem US-Arbeitsministerium nicht so gut aus. Gegenüber dem Vormonat gab es im Schnitt ein Plus von lediglich 0,1 Prozent bei den Löhnen und Gehältern, während die Volkswirte mit 0,2 Prozent mehr rechneten. Auch im Jahresvergleich liegt das Plus (nicht inflationsbereinigt) mit 2,6 Prozent unter den erwarteten 2,8 Prozent.

Bei einer Inflationsrate von offiziell 2,1 Prozent für das Jahr 2017, die jedoch infolge der hedonischen Preisberechnung massiv beschönigt wird und real eher im Bereich von rund sechs Prozent liegt, bedeutet dies, dass die Arbeitnehmer in Wirklichkeit weiterhin stark an realer Kaufkraft verlieren. Hier wartet auf die US-Regierung noch einiges an Arbeit.

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