Importierter Kurden-Türken-Konflikt

Die Anschläge auf türkische Einrichtungen und Moscheen in Deutschland sind das Resultat der Syrien-Operation der Türkei gegen die Kurden. Ein Konflikt, der auch in der Bundesrepublik ausgetragen wird.

Von Michael Steiner

In den letzten Tagen gab es immer wieder Anschläge auf türkische Einrichtungen – unter anderem jene der DITIB und der "Grauen Wölfe" – und Moscheen in Deutschland, die eine Nähe zur türkischen Regierung bzw. zur Religionsbehörde Diyanet haben. Dabei ist auch klar, dass dahinter vor allem kurdische Politgruppen stehen, die der verbotenen Terrororganisation PKK nahe stehen und auch von deutschen Linksextremisten Unterstützt werden.

Dies zeigt sich in vielen Internet-Aufrufen zu Aktionen gegen solche türkische Einrichtungen in Deutschland, sowie in den hunderten Protestveranstaltungen von kurdischen Gruppierungen, welche der PKK bzw. der YPG nahestehen. Das heißt: Der türkisch-kurdische Konflikt (wobei nicht alle Kurden auch PKK & Co unterstützen) wird nicht nur in der Türkei und in Syrien ausgetragen, sondern auch in der Bundesrepublik. Und angesichts der großen Anzahl an Zuwanderern aus der Türkei (darunter auch viele Kurden) darf man davon ausgehen, dass das Konfliktpotential groß ist.

Es ist sogar davon auszugehen, dass die kurdischen Gruppierungen Aktionen gegen deutsche Regierungseinrichtungen starten, weil die deutsche Bundesregierung immer wieder umfangreiche Waffenexporte an den NATO-Partner Türkei erlaubt und auch deutsches Kriegsgerät von den türkischen Soldaten in Nord-Syrien eingesetzt wird. Dadurch wächst natürlich das Terror-Potential in Deutschland massiv an, zumal dann nicht nur Islamisten Attacken starten, sondern eben auch linksextreme Kurden, unterstützt von deutschen Linksradikalen.

Angesichts dieser aktuellen Entwicklungen sollte man sich erneut fragen, ob es tatsächlich so vorteilhaft ist, eine "Zuwanderungsgesellschaft" bzw. ein "Einwanderungsland" zu sein. Denn es sind ja nicht nur islamistische Terroristen oder Türken und Kurden die sich dann fernab der Heimat austoben, sondern auch viele andere Völker und Ethnien, die miteinander Probleme haben – wie man es auch vor einigen Jahren bei den Serben und den Albanern/Kosovaren in Deutschland sah. Für die Deutschen kann das ja noch "heiter" werden…

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