Jens Spahn. Foto: Flickr / Heinrich-Böll-Stiftung CC BY-SA 2.0

Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn legt hinsichtlich seiner umstrittenen Hartz-IV-Aussagen nach und verteidigt diese.

Von Marco Maier

Jens Spahn will es offenbar wissen. In der n-tv-Sendung "Klamroths Konter" verteidigte der neokonservative CDU-Politiker seine umstrittenen Äußerungen zu Hartz IV und Hunger in Deutschland. "Natürlich ist es schwierig, mit so einem kleinen Einkommen umgehen zu müssen wie es Hartz IV bedeutet", so Spahn in der Sendung.

Das decke, so Spahn, die Grundbedürfnisse ab und nicht mehr, "da gibt es auch nichts zu diskutieren und das habe ich auch nicht infrage gestellt". Allerdings würde das deutsche Sozialsystem "tatsächlich für jeden ein Dach über dem Kopf" vorsehen, sowie "für jeden das Nötige, wenn es ums Essen geht.

Er verteidigte ebenfalls seine Äußerungen zum Bedarf an Tafeln in der Bundesrepublik. Wenn man auf jeden Euro Acht geben müsse, seien die Tafeln "ein Angebot, was man natürlich auch annehmen kann und soll". Er finde es aber nicht gut, wenn man den Eindruck erwecke, im deutschen Sozialsystem müsse man ohne Tafeln hungern.