Bayer AG. Bild: Flickr /Mike Steele CC BY 2.0

Die EU-Kommission hat die Übernahme von Monsanto durch Bayer unter Auflagen erlaubt.

Von Redaktion

Die Übernahme des immer wieder negativ (Glyphosat, RoundUp, Einfluss auf Studien usw.) in den Schlagzeilen stehenden US-amerikanischen Gentechnik- und Agrarriesen Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer erhielt von der EU-Kommission grünes Licht. Dabei wurde diese im Rahmen der EU-Fusionskontrollverordnung geprüft und genehmigt, wie es aus Brüssel hieß.

Der EU-Kommission zufolge müssen "im Rahmen eines umfangreichen Pakets von Abhilfemaßnahmen Veräußerungen vorgenommen werden, um den Überschneidungen der Geschäftstätigkeiten in den Bereichen Saatgut, Pflanzenschutzmittel und digitale Landwirtschaft zu begegnen". Das heißt: Teile des Geschäfts müssen verkauft werden, damit das neue Großunternehmen in den entsprechenden Bereichen keine marktdominierende Stellung erreicht.

So habe man die Übernahme genehmigt, "weil unsere wettbewerbsrechtlichen Bedenken durch die von den Unternehmen vorgelegten Verpflichtungszusagen, die einen Umfang von weit über sechs Milliarden Euro haben, vollständig ausgeräumt werden", sagte die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Dadurch wird gewährleistet, dass auf den Märkten für Saatgut, Pflanzenschutzmittel und digitale Landwirtschaft auch nach dem Zusammenschluss wirksamer Produkt- und Innovationswettbewerb herrscht."

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