Foto: youtube.com / Junge Freiheit - Gender mich nicht

Der Bundesgerichtshof wies eine Gender-Extremistin in die Schranken, die im Geschäftsverkehr auf Vordrucken als weibliche Person angesprochen werden will.

Von Marco Maier

Eine Sparkassenkundin aus dem Saarland klagte beim Amtsgericht Saarbrücken gegen ihre Bank, weil diese sie in den Vordrucken nicht explizit als weibliche Person anspricht. Doch das Gericht wies die Klage ab und auch das Landgericht Saarbrücken wies die Klage zurück. Nun urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) – gegen die Klägerin.

Es gebe keinen allgemeinen Anspruch drauf, in Formularen und Vordrucken nicht unter grammatisch männlichen, sondern ausschließlich oder zusätzlich mit grammatisch weiblichen Personenbezeichnungen erfasst zu werden, urteilten die Karlsruher Richter. Die Klägerin erfahre allein durch die Verwendung generisch maskuliner Personenbezeichnungen keine Benachteiligung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes.

Der Bedeutungsgehalt grammatisch männlicher Personenbezeichnungen könne nach dem allgemein üblichen Sprachgebrauch und Sprachverständnis Personen umfassen, deren natürliches Geschlecht nicht männlich sei. "Ein solcher Sprachgebrauch bringt keine Geringschätzung gegenüber Personen zum Ausdruck, deren natürliches Geschlecht nicht männlich ist", so der BGH.

Für die Genderisten-Fraktion, welche die deutsche Sprache nachhaltig "geschlechtergerecht" verändern will und dabei sogar die totale Sprachverhunzung betreibt, ist dies natürlich ein herber Rückschlag. Dennoch zeigt dies, dass in Deutschland durchaus noch gesunder Menschenverstand herrscht und sich die Gerichte dem Gender-Wahn nicht beugen.