Wie schon zuvor die Großbanken Barclays und Citigroup muss nun auch die Deutsche Bank in einem Vergleich mehrere Millionen Dollar zahlen.

Von Marco Maier

Wo mit viel Geld hantiert wird, wächst die Gier und mit ihr die Gefahr, dass man mittels Manipulation und Betrug versucht, die Märkte zu den eigenen Gunsten zu manipulieren. Gerade die Großbanken schafften es in den letzten Jahren immer wieder wegen solcher Vorfälle in die Schlagzeilen. Nun ist es wieder einmal die Deutsche Bank, die in diesen für die PR desaströsen Genuss kommt.

Nachdem das größte Kreditinstitut Deutschlands erst im letzten Oktober nach Libor-Klagen mittels Vergleichen insgesamt 265 Millionen Dollar an Börsenhändler und 45 US-Bundesstaaten zahlen musste, akzeptierte die Bank in einem Rechtsstreit um Zinsmanipulationen einen Vergleich mit Investoren, wonach sie insgesamt 240 Millionen Dollar an die Sammelkläger bezahlt.

In dem gleichen Verfahren um die Manipulation von wichtigen Finanzmarkt-Richtwerten wie dem Interbanken-Zins Libor, bei dem auch die Großbanken Barclays und Citigroup Vergleiche erzielen konnten, zahlten diese 120 bzw. 130 Millionen Dollar an die Kläger. Insgesamt mussten die Großbanken in den letzten Jahren im Zuge solcher Verfahren bereits mehrere Milliarden Dollar bezahlen, wobei die zuvor eingefahrenen Gewinne oftmals über den zu bezahlenden Summen lagen.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...