Eigentlich hätte am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz ein Treffen im "Normandie-Format" stattfinden sollen. Außenminister Gabriel eilte jedoch lieber zu einer Pressekonferenz wegen der Freilassung von Deniz Yücel.

Von Michael Steiner

Deutschland spielt bei den Verhandlungen zur Ukraine-Krise im sogenannten "Normandie-Format" eine wichtige Rolle. Dabei sitzen die Spitzen der Ukraine, Russlands, Deutschlands und Frankreichs zusammen, um über den Friedensprozess im ostukrainischen Donbass zu beraten und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Auch am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz war am Freitag eigentlich ein solches Treffen vorgesehen, wurde dann allerdings abgesagt, weil Bundesaußenminister Sigmar Gabriel es laut der "BamS" vorzog nach Berlin zu fliegen, um eine Pressekonferenz zur Freilassung des "Welt"-Journalisten Deniz Yücel zu geben. Dieser kam nach einem Jahr in Haft vor allem infolge eines Rüstungsdeals mit der Türkei frei.

Alleine dies zeigt deutlich, welche Prioritäten der Sozialdemokrat offenbar hat. Anstatt sich um geopolitisch wichtige Angelegenheiten zu kümmern, war ihm die mediale Selbstinszenierung für den wegen seiner antideutschen Texte vielerorts kritisierten Journalisten wichtiger. Da stellt man sich schon die Frage, ob der SPD-Politiker tatsächlich geeignet dafür ist, Außenminister Deutschlands zu sein.

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