Die westrumänische Stadt Timisoara avanciert offenbar zum neuen Hotspot der Schleuseraktivitäten über die Balkanroute nach Deutschland.

Von Michael Steiner

Wie die Bundespolizei mitteilt, wird die westrumänische Stadt Timisoara inzwischen als Hotspot von Schleuseraktivitäten bezeichnet. Von dort aus werden nämlich immer mehr Menschen via Lastkraftwagen in Richtung Deutschland gebracht, wobei jedoch immer wieder Menschen sterben.

"Die Stadt Timisoara spielt für die kriminellen Schleuserorganisationen eine wesentliche Rolle als Hotspot in Bezug auf die Balkanroute", sagte das Bundespolizeipräsidium in Potsdam der "Welt am Sonntag". Die Route gelte als "Dreh- und Angelpunkt" für die Verteilung und Weiterleitung von Migranten durch Schleusergruppierungen.

Die Lage nahe der Grenze zu Ungarn macht die Stadt dafür zu einem idealen Platz. Von dort aus und dann über Österreich oder via Slowakei und Tschechien bzw. Polen geht es dann nach Deutschland. Die rund 1.000 Kilometer lange Fahrt mit den in Südosteuropa oder der Türkei registrierten Fahrzeugen kostet dem Vernehmen nach 5.500 Euro.

 

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