Seit 1989 ist von der nuklearen Abrüstung die Rede. Doch US-Präsident Trump setzt wie Vorgänger Obama auf Aufrüstung und Krieg.

Von Marco Maier

Damals, nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" im Zuge der politischen Umwälzungen in Osteuropa, hoffte man auf eine neue Ära, in der der Ost-West-Konflikt ein Ende findet und damit auch das mörderische Wettrüsten, welches die Nuklearwaffenarsenale mit sich brachten. Doch an "Kalten Kriegern" mangelt es seitdem trotzdem nicht. Vor allem in Washington, wo man auf die Marionette Boris Jelzin setzte, hoffte man sehr darauf, den russischen Bären nun an die Kette gelegt zu haben. Doch Jelzins Nachfolger Wladimir Putin machte dem einen Strich durch die Rechnung.

Seitdem haben die Kalten Krieger im Westen wieder die Oberhand. Begann man schon während der Amtszeit von Barack Obama mit der massiven NATO-Aufrüstung in Osteuropa und der Planung der Erneuerung und Modernisierung des Nuklearwaffenarsenals, so zeigt die neue Nukleardoktrin der Trump-Administration, dass sich daran nichts ändern wird. Ganz im Gegenteil: Man droht ganz unverhohlen mit dem Einsatz solcher "Mini-Nukes", also neuer kleiner Atomraketen.

Staaten wie Nordkorea oder der Iran stehen hierbei ganz oben auf der Liste der potentiellen Ziele der von Neocons durchsetzten US-Regierung. Aber auch gegen Russland will man, so die US-Regierung, solche Atomwaffen einsetzen, selbst wenn Moskau im Rahmen eines konventionellen Konflikts selbst keine solchen Waffen benutzt.

Welcher Geist in der US-Politik – und da speziell bei den Republikanern – vorherrscht, zeigt auch jene Aufforderung, welche die republikanische Politikerin Sarah Palin noch im Jahr 2014 an die Obama-Administration richtete: Die USA müssten Russland mittels eines nuklearen Erstschlags ausschalten. Auch wenn man das heute nicht mehr so direkt ausdrückt, so hat sich an der Haltung der US-Führung jedoch praktisch nichts geändert.

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Donald Trump spielt den Raketenmann und es ist ihm zuzutrauen, dass er den Abschuss von Nuklearwaffen anordnet. Und wenn der US-amerikanische "Deep State" dafür mittels einer False-Flag-Aktion einen Grund liefern muss, dann wird es auch so weit kommen. Genügend Übung darin haben die Strukturen hinter der politischen Öffentlichkeit ja zur Genüge und auch Präsident Trump ist ein Gefangener seines Systems.

 

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