Masseneinwanderung sorgt für Parallelgesellschaften. Integration? Die findet nur so weit wie unbedingt nötig statt.

Von Michael Steiner

Vor allem Politiker des linken politischen Spektrums, aber auch die Zentristen, sprechen im Zusammenhang mit der Zuwanderung gerne von der Integration der Migranten in die Aufnahmegesellschaft. Und das ist nicht alles: Gerade von Links wird sogar immer wieder die (Total-)Aufgabe der eigenen Kultur eingefordert, um den Neuankömmlingen quasi entgegenzukommen und ihnen das Leben in Deutschland zu erleichtern. Das klingt verrückt, ist aber so.

Doch ein Blick in jene Gegenden und Städte Europas, in denen die Zuwanderer der letzten Jahrzehnte inzwischen entweder einen relevanten Anteil oder sogar die Bevölkerungsmehrheit stellen, zeigt: Die Phrase von der Integration der Migranten ist weitestgehend eine hohle – eine Schimäre. Denn je kulturfremder Zuwanderungsgruppen sind, desto schwieriger wird es für diese Menschen auch, sich tatsächlich in die Aufnahmegesellschaft einzufügen.

Als früher Franzosen (Hugenotten), Balten und Polen nach Deutschland zogen, war dies mittelfristig kein Problem. Deren Nachfahren sind heute völlig "germanisiert", nur die Familiennamen erinnern an deren Abstammung. Auch die später folgenden Italiener haben neben ihren Genen nur ihre Familiennamen hinterlassen. Doch das war einmal.

Heute sind es Türken und Kurden (wobei diese seit einigen Jahrzehnten hier sind), sowie die Araber, Afghanen und Afrikaner, welche die Hauptgruppen der Migranten stellen. Also allesamt Menschen, die aus völlig anderen Kulturräumen kommen. Klar, es gibt auch dort säkulare Menschen (selbst bei den Muslimen), wo die Religion faktisch keine Rolle spielt, doch mehrheitlich ist dies nicht der Fall. Stattdessen findet gerade in der zweiten oder dritten Generation zunehmend eine Radikalisierung unter den – nicht selten segregiert lebenden – Muslimen statt.

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Leicht macht diese Segregierung vor allem die schiere Menge an Menschen aus den einzelnen Ländern bzw. Völkern. Wie drückte es einmal ein Soziologe aus: Wenn man türkische Läden, Restaurants, Ärzte, Apotheken, Rechtsanwälte, Mechaniker, Elektriker und dergleichen hat, braucht man sich mit der Zeit mit der Mehrheitsgesellschaft nur noch am Rande abzugeben. Insbesondere die Frauen, die oftmals noch schlechtere Sprachkenntnisse besitzen als die Männer, haben so ihre eigene Welt. Und wenn in den Schulen genügend Kinder aus dem eigenen Kulturkreis vorhanden sind, sieht es auch dort nicht viel besser aus – man bleibt eben lieber eher unter sich. Integriert wird sich zumeist nur so weit, wie es unbedingt nötig ist.

Auf Dauer kann das nicht wirklich funktionieren. Glauben die ganzen Politiker tatsächlich, wenn man mehrere Millionen von Arabern und Afrikanern nach Deutschland holt, dass diese dann ein oder zwei Generationen später auch zu "Deutschen" werden, also sich anpassen und integrieren? Das hat doch schon bei den Menschen aus der Türkei nur partiell funktioniert. Und wer die ganzen kriminellen Gangs (vor allem türkisch-, kurdisch- und arabischstämmig) im Nordwesten Deutschlands ansieht, der weiß, dass diese tribalistisch-archaischen Gesellschaftsstrukturen auch hierzulande weiterbestehen.

Bald schon werden neben den türkischen Läden und Restaurants auch arabische und afrikanische wie Pilze aus dem Boden schießen. Und ähnlich wie bei Ersteren werden auch diese Gruppen sich in bestimmten Gegenden konzentrieren und dort ihre eigene Infrastruktur aufbauen. Dessen kann man sich gewiss sein. Und wer weiß, wie es im Jahr 2100 in Deutschland aussehen wird. Sicher ist nur, dass sich die Gesellschaft massivst verändern wird.

 

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