Die Energiewende kommt Deutschland teuer zu stehen. Vor allem der Umstand, dass der Strom der im Süden gebraucht wird im Norden produziert wird, sorgt für Probleme.

Von Marco Maier

Im Jahr 2017 musste alleine der Stromnetzbetreiber Tennet insgesamt fast eine Milliarde Euro für Noteingriffe ins Stromnetz bezahlen, die dann wiederum über die Netzentgelte auf den Strompreis umgelegt werden und somit vom Verbraucher bezahlt werden müssen.

Im Vergleich zu den Vorjahren kamen diese Eingriffe die Stromkonsumenten sehr teuer. Denn noch im Jahr 2016 waren es 660 Millionen Euro, im Jahr 2015 noch 710 Millionen Euro. Das heißt aber auch, dass die Stromverbraucher nicht nur mit den Energiesteuern und der EEG-Umlage belastet werden, die für die Energiewende eingehoben wird, sondern eben auch für die dadurch notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Die versemmelte Energiewende führt dazu, dass die Stabilisierung der Stromnetze deutlich schwieriger und komplexer wird – und somit natürlich auch teurer. Ohne umfangreiche große Stromtrassen zwischen Nord- und Süddeutschland wird das Stromnetz in Deutschland jedoch instabil bleiben und eben auch unnötige Kosten verursachen.

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