Der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018: Pyeongchang in Südkorea. Bild: Wikimedia / Korea.net CC BY-SA 2.0

Nordkorea und Südkorea haben sich geeinigt, bei den Olympischen Winterspielen gemeinsam ins Stadium zu marschieren (welche Flagge dabei getragen wird steht noch nicht fest). Zudem wird die Damen-Olympia-Eishockeymannschaft eine gemischte Mannschaft aus Nord- und Südkoreanerinnen sein.

Von Viribus Unitis

In Sachen Annäherung und dem Zeigen guten Willens tut sich zwischen Nord- und Südkorea etwas. Die diesjährigen Olympischen Winterspiele in Südkorea bieten beiden Ländern die Möglichkeit, über den Umweg des Sports die politischen Beziehungen wieder zu verbessern. Was auch geschieht. Denn: Die Olympia-Mannschaften beider Länder werden, so wurde es ausgemacht, gemeinsam ins Stadium einmarschieren. Und – was ein Novum darstellt – bei der Eishockeymannschaft der Damen will man sogar zusammen im Wettbewerb gegen andere Länderteams antreten.

Nun, die Frauen Nordkoreas haben – partiell – durchaus etwas zu bieten. Eine sehr berühmte Truppe ist die Moranbong Band, eine Frauentruppe die Musik macht – schauen sie mal:

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Hinweis: Die männlichen Zuseher solcher Veranstaltungen sind natürlich nur an der politischen Analyse der Gegebenheiten interessiert. Eventuelle weibliche Reize sind ohne Bedeutung.

Und in Marine-Uniform geht’s natürlich auch:

Und das sie einmalig sind, wissen sie – man beachte den Text:

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29 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank für die positive Nachricht. Wünsche den Nord- und Südkoreanern eine erspriessliche freundschaftliche Zusammenarbeit für alle Zukunft.

    • seh ich nicht positiv. auf kurze sicht, für die olympischen spiele vielleicht. es gab ja schon die gemeinsame wirtschaftliche zusammenarbeit, aber kims bombenforschung auf aufrüstung lief trotzdem so ganz nebenbei.

      was ich nicht positiv sehe ist,

      wenn die jezz auf friede freude eierkuchen machen, können die amis denken , sie müßten sich beeilen einen krieg vom zaun zu brechen, sont kommt ihnen noch wohlmöglich der bösewicht abhanden.

      • p.s. sollte "sonst" heißen im letzten satz.

        und dann mal in eignener sprachsache: die wörtchen wohlmöglich, und womöglich.

        in unserer deutschen sprache und presse wird statt wohlmöglich ( vermutung, nicht auszuschließen) immer womöglich ( wo es möglich ist) benutzt.verzeiht mir , wenn ich es also korrekt schreibe und so wie ich es gelernt habe, denn es überall falsch gebraucht lesen zu müssen , und mir solchen müll auch noch in den nachrichten ins ohr drücken lassen zu müssen, stelle ich den unterschied gerne heraus wenn ich es selbst nutzen muß.

        • danke , aber da ich des englischen nur soweit mächtig bin, was mir die schule in den 70ern vermitteln konnte, und ich selten bis fast nie englisch gesprochen habe,erschließen sich mir solche links nicht.

          das was ich daraus an der überschrift ersehe,greift das auf was ich oben sagte.ich hasse wenn ich recht hab, denn da ich pessimist bin, heiß das: die scheiße spritzt gewaltig.

          also hoff ich mal ich irre mich.aber leider las ich auch irrlmaier, und da verfolgt mich der satz: (sinngemäß) keiner hat mit dem ausbruch zu diesem zeitpunkt gerechnet.

          es herrschen dunkle zeiten

      • Ihren Sprachfundamentalismus können Sie beiseite schieben. Wir müssen uns vor allem verbal-gedanklich austauschen und mehr oder weniger verstehen, was wir meinen. Ob da mal ein Wort nicht ganz richtig daher kommt, spielt nur eine sekundäre Rolle.

        Und was Nordkorea angeht, dazu kann man vor allem eines sagen: Hätte dieses Land keine militärische moderne Abwehr, hätten die Yankees dieses schon längst einkassiert. Tatsache ist auch, dass die Nordkoreaner und Südkoreaner schon lange einander entgegenkommen wollen, was für das US-besetzte Südkorea ein schwieriges Unterfangen ist, weil dieses Entgegenkommen von den USA überhaupt nicht erwünscht ist. Je weniger Krieg, desto weniger Einnahmen hat die US-Oberschicht.

        Ausserdem haben die USA ein volles Auge auf die nordkoreanischen milliardenschweren Bodenschätze. Leider stehen – für die USA – hinter diesem Konflikt die Chinesen und Russen als Schützenhilfe für Nordkorea. Entsprechend werden die Amerikaner sich hüten, dort einen Kriegsherd vom Zaun zu brechen. Der militärische grossmauoige Angriffs-Bluff der Yankees geht so langsam total auf den Nerv.

        Pentagon hat Kriegsplan gegen Nordkorea
        https://de.sputniknews.com/politik/20180118319114234-pentagon-kriegsplan-nordkorea/

      • Du bist wahrhaftig eine schlichte Gestalt. Du siehst die Dinge dahinter nicht? Du nimmst nur wahr was dein Auge erblickt. Traurig…..

         

        • Sie sind auch so ein de-railing- nick – und sie treffen auf mich, jenen der Ihnen Ihre Zukunft voraussagt. Weissagung: Ihre Zeit hier geht zu Ende!

    • Ja, das ist doch mal eine positive Nachricht.

      Kooperation ist  besser als Konfrontation.

      Ich wünsche den Sportlern viel Spaß und viel Erfolg bei den Spielen!

  2. Sport zum Zweck der ideologischen Selbstdarstellung, mehr ist das nicht, es hat keinerlei politische Realitäts-Relevanz. Die DDR wollte auch immer mit ihren Sportlern glänzen, das polit. System dahinter wollte was beweisen und war / ist trotzdem unter aller Sau !

    • Schaun Sie mal, Mona. Sie wissen es doch: Korea wurde vor 60 Jahren künstlich geteilt, es handelt sich um EIN Volk. Und PjöngYang ist – anders als man es in unseren Medien zu sehen und lesen bekommt – eine pulsierende und auch schöne Stadt. Es ist einfach kein stalinistisches System, dennoch wird es aus bestimmten Gründen seit Jahrzehnten real (und alternierend zudem tätlich) bedroht. Es ist doch klar, dass man dort versucht, sich dagegen zu wappnen.

      Es ist dagegen falsch, dass dort – beispielsweise – alles "choreografiert" abläuft, es handelt sich bei dieser immer wieder "belegten" Behauptung schlichtweg um eine der vielen miesen Formen westlicher Propaganda und Desinformation. DEREN Regime ist – wenn dann – "unter aller Sau". Ja, und leider leben wir IN GENAU DIESER politisch denkbar schlechten und partiell sogar menschenverachtend geführten Hemisphäre. Inklusive der jeweils eigenen westlichen Völker. WIR sind es, die vor Jahrzehnten gekapert wurden von eher wenigen und froh sein können, wenn wir dennoch in diesen Zeiten einige Werte behalten dürfen oder können. Nicht Nordkorea. Nicht Russland. Nicht China. Und auch nicht der Iran. Bitte differenzieren Sie demnächst genauer, Sie sind ja sonst auch eine Freundin offener, direkter Worte (was ich schätze).

      Grüße, Franka

      • Tja, das tut mir jetzt aber wirklich leid für dich Franka, dass ich nicht in deine Richtung "differenziere"; damit muss man leben lernen, ich muss es ja auch.

      • … witzig auch, dass bei negativer Darstellung kommunistischer Regime alles Lug und Trug sein soll, weil man dies ja durch die dortige Abschottung gar nicht wissen könne, aber man weiß trotz dieser Abschottung, dass dort alles viel besser ist als dargestellt.

        Da darf man doch mal lachen, oder ?

        • Lachen darf man immer, aber eben auch gescheit kommentieren. Gescheit, und lieber nicht "unter aller Sau".

          Ich selbst war im Übrigen in den letzten fünf Jahren bereits drei Mal länger als zwei Wochen in PyöngYang – das war in der Tat ein (positiver) Kulturimpuls. Und: es ist für niemanden ein Problem, dort hinzureisen, und sogar relativ günstig. Ich habe sehr viele tolle Menschen dort getroffen. Wirklich, die WESTLICHE Propaganda ist in diesem Fall das Problem, viel weniger die aktuelle Regierung.  Grüße

          • Gut, dass Du dort warst. Ja, ich hörte jetzt schon öfter dass die Leute toll sein sollen, aber mich interessiert weniger ob und wie toll die Leute sind – die gibt es schließlich überall – mich interessieren politische Fakten.

            Wie sieht es mit der Meinungsfreiheit aus; wie überwacht sind die Leute; was dürfen sie sich trauen und was nicht; wieviele polit. Gefangene hat das System; wie werden sie versorgt; gibt es außergewöhnliche Strafen; was ist alles verboten; wie groß ist der Trill usw. ?

            Das sie zu essen und zu trinken haben, auch ein Dach über dem Kopf, und es eine gesellschaftliche Kultur und Struktur gibt, davon geh ich aus. Aber durch irgendetwas wird sich das System ja von unserem unterscheiden, ansonsten bräuchte es sich ja nicht abzuschotten.

            Also, was ist dieses etwas und wie generiert es sich ? Ist es ein Kommunismus oder ist es keiner ? Wenn nicht, warum bezeichnet es sich selbst so ?

          • Franka, vergiss meine Fragen, wer hier was fragt, ist ein Troll und will nur die Gesprächsführung an sich reißen, insofern ruft der admin eine neue Gesprächsführung auf, die lediglich aus einzelnen Statements bestehen soll. Nun, ich war noch nie in NK, weshalb ich dazu auch nix mehr sagen kann.

          • Liebe Mona,

            es ist auf jeden Fall eine Form des Kommunismus, das ist schon richtig. Und zunächst mal ohne Wertung. Vieles ist reglementiert, manches davon aber schlichtweg rationiert aufgrund massiver Sanktionen (Nordkorea ist das am stärksten sanktionierte Land unsere Erde).

            Zweimal war ich beruflich dort, einmal war es eine Bilderreise, ich fotografiere (langjährige Amateurin) gerne. Hier und dort wurde ich – freundlich, aber bestimmt – darauf hingewiesen, keine Aufnahmen von xy oder aus der Z-Perspektive zu machen, sonst müsse man sämtliche Speichermedien konfiszieren. Bedenken wegen Spionage.

            OK – genau das aber ich allerdings ebenfalls in Israel in der Nähe der so genannten Palästinensergebiete erlebt. Kaum die Kamera gezückt, schon kam ein olivgrüner Jeep mit 4 Soldaten an. Und dort drohte mir gleich – und zudem wirklich unfreundlich, mit schussbereite MP und griffbereiter Pfefferspraykartusche in der Hand – mit der Beschlagnahme meiner gesamten Ausrüstung.

            Danach hatte ich keine Lust mehr auf Bilder und habe es gleich ganz sein lassen, hässliche IDF-Kontrollposten auf dem Bild haben zu wollen. 

            Zu Ihren Frage: sicher gibt es kritikwürdige Vorgänge. Ob es wirklich politische Gefangene gibt? Ich meine: vielleicht, aber möglicherweise auch nicht besonders viele. Opposition gibt es dort weniger aus dem Grund, dass man sie perfekt unterdrücken würde, sondern aus der Einsicht, das man in vielen Dingen mehr im Recht zu sein scheint (Selbstbestimmung) als dies von aussen (US/etc.) zugelassen werden möchte. Man besitzt auch nicht sehr viel, aber immerhin zeigt man einen ehrlichen Stolz und die Anti-NK-Propaganda führt im Inneren eher dazu, dass man mehr zusammengeschweisst wird. Erinnern wird uns, dass Süd- und Nordkorea schon öfters gegeneinander ausgespielt wurden und werden sollten. Wie kann man nur? Den Agitatoren im Westen ist das alles egal. Und das weiss man in NK.

            Zum Chef: Wie Kim "'drauf" ist, wer das wirklich ist, ob er überhaupt größeren Einfluss besitzt – steht in den Sternen. Man sieht schon überall Plakate, aber das habe ich auch in Syrien gesehen. Es ist eine Erbfolge-Regentschaft – mit allen Vor- und auch Nachteilen, denn man weiss einfach nicht, ob er überhaupt geeignet ist als Staatsführer.

            Die Abschottung ist gar nicht so massiv, wie sie erscheint, man will sich nur vor noch mehr (zerstörerischer, wie man dort meint) Einflussnahme oder gar Übernahme schützen. Ähnlich wie auf Kuba, nur hatte die Insel immerhin eine Zeitlang die Sowjetunion im Rücken.

            Nordkorea allerdings – hat keine Lobby. 

            Grüße zum Wochenende

            Franka

  3. Hier die südkoreanische Meinung zum Konflikt der Olympiade für beide Koreas, der letztlich nicht ein Konflikt Koreas ist, sondern der USA.

    ""Unter den gegenwärtigen Umständen ist es das Beste, wenn die USA den Interessen Südkoreas Aufmerksamkeit schenken, damit die Spiele friedlich und erfolgreich abgehalten werden können", sagte Kang Kyung-wha bei ihrem Treffen mit Abgeordneten des US-Kongresses am Dienstag in Seoul, wie Yonhap News bekannt gab."

    Südkoreas Warnung an US-Kongress
    http://parstoday.com/de/news/world-i36077-südkoreas_warnung_an_us_kongress

     

  4. Korea hat schrecklichste Gewalt-, Vergewaltigungs- und Völkermorderfahrungen wegen japanischer Invasionen von 1905 bis 1945 und wegen US-Invasionen in den 1950er Jahren gemacht. Es verteidigt nun wie der Staat Israel mit großer Macht seine Selbstbestimmung, was dem Norden besser gelingt als dem noch immer US-verseuchten Süden. Wie wir Deutschen, wie die Osseten und wie die Krimrussen haben auch die Koreaner ein natürliches Recht, in einem ihnen artgemäßen Staat zu leben. Daher herzlichen Glückwunsch zur gemeinsamen Olympia-Mannschaft! 

    Olympische Spiele, welche kriegerisches Morden in Freundschaft stiftenden Wettkampf verwandeln, sind eines der ältesten Kulturgüter Europas, ein Kultus seit über 3000 Jahren für die Erdgöttin Gaia, seit etwa 2700 Jahren auch für Zeus. Möge das Edelste und Klügste vom Geist Europas nun auch in Korea Frieden stiften und die Selbstbestimmung des Volkes näher bringen!

    • Was heißt denn : "Wie wir Deutschen … haben auch die Koreaner ein natürliches Recht, in einem ihnen artgemäßen Staat zu leben." ?

      Bezieht sich "natürlich" und "artgemäß" auf die Zweiteilung oder auf den Kommunismus im Norden, oder auf beides ?

      … wenn das so ist, müssen wir aber schnell wieder die Mauer hochziehen !

      • Aus nationlistischer Sicht darf man nicht darüber richten, was für ein anderes Volk richtig ist. Die Germanen hatten, wie manch andere Völker damals auch, eine Allmende-Wirtschaft. Vielleicht fühlen sich damit auch die Koreaner wohl, aber es geht uns nichts an. Falls einige Teile des Marxismus der Allmende ähnlich sind, wäre es eine völkische Erklärung für die Beliebtheit gemeinschaftlichen Arbeitens. Immerhin sind 20% der Deutschen Mitglieder in Genossenschaftsbanken. Der Stalinismus und der Maoismus waren staatsmassenmörderisch und sollten daher nicht "kommunistisch" ("gemeinschaftlich" und nach K. Marx herrschaftsfrei) genannt werden. 

        Der "Imperialismus" ("Befehlssystem" nach Militärmuster) hat römische und der Chauvinismus (Auserwähltheitswahn) hebräische Ursprünge. Im Konstantnismus (Nicäa-Credo: spätrömische Staatsverfassung) sind diese beiden fragwürdigen Ideologien zusammengekommen und haben, universalistisch aufgeblasen, über ein Jahrtausend viele Völker tyrannisiert. Auf Stalin und Mao hat der Konstantinismus hinsichtlich des globalistischen Größenwahns ebenso abgefärbt wie zuvor schon auf den Mohammedanismus und den seit 100 Jahren dominierenden judäochristlichen Hochfinanzfaschismus.

        • Ich werde das Feuerholz das sie liefern, und die Feuerverstärkung die sie ständig umsetzen, nicht mehr durchlassen. Sie sorgen mit dicht gepackten Plattitüden zu einem ständigen Aufschaukeln, wie ein Turbo beim Auto.

  5. Ich freue mich für die Koreaner, aber das ist LEIDER nicht denen ihre Idee!

    Auch die Grenzen der ex DDR sind nicht durch diese selbst gefallen!!!!!
    Da haben INTERESSEN das sagen! –> NICHT das Volk!

    LG
    Helmut

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