Die Flaggen Chinas und Südkoreas.

Peking will die Aussöhnung zwischen Nord- und Südkorea unterstützen. Präsident Xi telefonierte mit seinem südkoreanischen Amtskollegen.

Von Marco Maier

Nord- und Südkorea sollten ihre Beziehungen verbessern, so Chinas Staatspräsident Xi Jingping. So sicherte er seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in in einem Telefongespräch zu, beide Seiten in ihrem Dialog und ihrem gegenseitigen Austausch mit dem Ziel einer Überwindung der Krise auf der koreanischen Halbinsel unterstützen zu wollen.

Gegenwärtig, so Xi, bestünden nebeneinander sowohl Herausforderungen wie auch Chancen für die Halbinsel. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die bevorstehenden Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang nicht nur Gelegenheit für einen innerkoreanischen Dialog böten, sondern auch die Lage auf der koreanischen Halbinsel verbesserten. Xi erklärte die Bereitschaft Chinas, Kommunikation und Kooperation mit allen Beteiligten, darunter Südkorea, auszubauen, um zu einem positiven Ausgang der Krise zu gelangen.

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Moon sagte hierbei seinerseits, dass sein Land der wichtigen Rolle Chinas im innerkoreanischen Friedensprozess große Bedeutung beimesse und würdigte zudem den Einsatz der Chinesen für eine Einigung durch Dialog und Erhalt der Stabilität auf der koreanischen Halbinsel. Xi wies darauf hin, dass China und Südkorea vertrauensbildende Maßnahmen getroffen und ihre Zusammenarbeit bekräftigt hätten. Dies sei die Frucht von Moons Staatsbesuch gewesen. China sei erfreut über die Verbesserung der bilateralen Beziehungen.