Krawallos zündeten in Frankreich während der Silvesternacht mehr als 1.000 Autos an. Bild: Twitter / @MondeActus360

Wie bereits in den Vorjahren gingen während der Silvesternacht in Frankreich erneut über 1000 Autos infolge von Brandstiftung in Flammen auf.

Von Michael Steiner

Bereits in den letzten Jahren wurden in der Silvesternacht in Frankreich immer wieder jeweils rund 1.000 Autos vorsätzlich in Brand gesetzt. Die Täter stammen hierbei vorwiegend aus den Zuwanderercommunities und dem linksextremen Milieu. Gerade die Zeit des Jahreswechsels wird dafür genutzt, das Eigentum anderer Menschen mutwillig zu zerstören. Ähnlich wie bei den "Chaostagen" zum 1. Mai in Deutschland.

Aus dem französischen Innenministerium war lediglich lapidar zu vernehmen: "Wie jedes Jahr melden wir einige Unruhen: 1.031 Autos wurden angezündet". Dies sei weniger als in den Jahren 2012 und 2013, als noch 1.193 bzw. 1.067 Autos in Brand gesetzt wurden, allerdings wieder mehr als noch im vorigen Jahr, als 935 Autos den Krawallos zum Opfer fielen.

Frankreich hat seit einigen Jahren massive Probleme mit den (vorwiegend arabisch- und afrikanischstämmigen) Bewohnern der Vororte (Banlieues) der größeren Städte, in denen sich vor allem die "verlorene Generation" konzentriert, die kaum Aussichten auf einen (guten) Job und einen gesellschaftlichen Aufstieg hat. Immer wieder kommt es dort zu Krawallen und Ausschreitungen, bei denen sich auch des öfteren Mitglieder linksextremistischer Gruppierungen beteiligen.

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