Bild: Flickr / SPD Schleswig-Holstein CC BY 2.0

Es wird wieder zu einer GroKo kommen. Damit schafft sich die SPD wohl selbst ab.

Von Marco Maier

In den jüngsten Umfragen zeigte es sich, dass die SPD auf deutlich unter 20 Prozent der Wählergunst abgerutscht ist. Aus dem eher zentristisch ausgerichteten "Seeheimer Kreis" innerhalb der Sozialdemokratie war schon zu hören, dass die SPD ohne Regierungsbeteiligung auf 15 Prozent abrutschen würde. Doch wenn sich die SPD noch einmal mit Merkel und der Union ins Koalitionsbett legt, marschiert die Partei eher in Richtung zehn Prozent.

Aber: Die Politiker leben in einer Scheinwelt. Sie glauben tatsächlich, dass die Wähler so vergesslich sind. Und ja klar, viele Wähler sind es auch. Doch irgendwann ist das Fass so voll, dass es überläuft – und die Wählerschaft der Partei geschlossen davonläuft. Der Arbeiter-Spruch "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!" ist nun in Sachen Koalitionsverhandlungen wieder einmal Realität geworden.

Das heißt aber auch, dass bei den nächsten Bundestagswahlen wohl die Linkspartei stärker sein wird als die SPD, da diese zumindest wirtschaftspolitisch noch eine authentische linke Politik verfolgt. Auch wenn man das innerhalb der SPD (noch) nicht wahrhaben will. Aber das große Erwachen wird auch da noch kommen – doch dann wird es zu spät sein. Denn Typen wie Schröder, Steinmeier, Gabriel, Schulz, Nahles, Maas & Co haben die Traditionspartei zugrundegerichtet.

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Hartz IV, Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Vereinigte Staaten von Europa… Die Liste lässt sich noch unendlich fortsetzen. Und wer weiß, vielleicht geht es ja dann irgendwann noch auf fünf Prozent runter.

 

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